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Das „andere Garath“ präsentiert sich auf eigenem Portal

 

Peter Ries mit seinem neu gestalteten Garather Stadtteilportal vor dem Garather Schloss. Foto: Seibel

Peter Ries ist mit seiner Idee auf der Suche nach positiven Nachrichten aus einem Stadtteil der oft in ein falsches Licht gerückt wird.
 

Garath | 11.10. 2017 | (von Marcus Italiani). Soziale Medien bringen das schnelle Wort ungefiltert ans ageslicht. Oft sind sie aber auch Plattformen für Schmähreden. Der Stadtteil Garath ist nicht selten Ziel solcher Verunglimpfungen. Der Garather Peter Ries will dagegen angehen und hat darum ein eigenes Stadtteilportal gegründet. Von Marcus Italiani


 

Unter www.stadtteilportal-garath-hellerhof.de findet man ab sofort Informationen aus dem Stadtteil, die dem Facettenreichtum Garaths gerecht werden wollen.
 

„Über Garath wird ja immer viel geschrieben - jedoch zum größten Teil über negative Ereignisse, die oft dazu geeignet sind, das negative Image von Garath entweder aufrecht zu erhalten oder gar zu verschlechtern. Kurz: Ich möchte auch die Menschen in den sozialen Netzwerken daran teilhaben lassen, die sich sonst so darum bemühen, Garath und oft ihr eigenes Nest - mit unüberlegten Kommenataren zu Garath - schlechtzureden.
 

Die andere Seite Garaths

 

Das Stadtteilportal soll die an dere Seite Garaths aufzeigen, die vielen Vereine, Institutionen und deren ehrenamtlichen Einsatz für ihre Heimat.
 

Ich lebe in Garath und ich will hier nie weg - selbst wenn ich Lottomillionär wäre“, so Ries, der schon lange über eine digitale Huldigung an „seinen“ Stadtteil nachdenkt. „In Garath finden so viele schöne Dinge und Veranstaltungen statt, für die sich die meisten Medien nur dann interessieren, wenn es z. B. eine Schlägerei gegeben hätte.“

 

Man darf gespannt sein, ob sich das Stadtteilportal durchsetzen wird. Gerne nimmt Ries Veranstaltungshinweise, Gästebucheinträge oder Bilder über Garath (mit Ouellenangebane) entgegen. Auch moderne Bilder und Ansichten von Garath und Hellerhof sind willkommen. Das Material für das neue Stadtportal geht an: sgh(@)stadtteilportal-garath-hellerhof.de

 

 

Aus der Wochenpost vom 11.10.2017

 


 

 

Aus der Wochenpost vom 24.01.2018

 

 

 

 

Garath: Ein besonders charmanter Stadtteil
 

Beim Neujahrsempfang der BIG geizte OB Thomas Geisel

 

nicht mit Komplimenten für Garath
 

Garath. Mehr Transparenz bei politischen Entscheidungen wünscht man sich bei der Bürger- und Interessengemeinschaft Garath (BIG). Ob man in dieser Hinsicht erhört wird, bleibt abzuwarten.
 

Von Marcus Italiani
 

 

OB Thomas Geisel (vorne) versprach, dass es mit Garath 2.0 weitergehen werde. Fred Puck wird es gerne gehört haben. Foto: Seibel
Der Neujahrsempfang der BIG vereinte traditionell Bürgerinnen, Bürger,Vereine und Politiker im Arenasaal der Freizeitstätte Garath. Und nachdem BIG-Vorsitzender Fred Puck seine Besorgnis über den Zustand der Welt geäußert hatte, kam er auf Garath 2.0. zu sprechen. "Es gab große Informationsveranstaltungen, die von den Garather Bürgern sehr angenommen und äußerst kritisch hinterfragt wurden. In der letzten Zeit ist es sehr ruhig darum geworden. Die Bürger vermissen eine gewisse Transparenz", so Puck.
 

 

Oberbürgermeister Thomas Geisel ging darauf in seiner Replik nicht direkt ein, sondern versicherte „Garath 2.0 wird auch nach dem Wechsel der Landesregierung weitergehen. Ich habe keinen Grund daran zu zweifeln, dass das Geld weiterfließt“.

 

Zudem unterstrich das Stadtoberhaupt die Notwendigkeit bezahlbaren Wohnraums. "Es gibt in dieser Hinsicht besorgniserregende Tendenzen in Düsseldorf. Viele Bürgerinnen und Bürger stellen sich die Frage: Kann ich mir meine Wohnung noch leisten?" Das sei natürlich auch ein Zeichen für die Attraktivität der Stadt. Steige die Nachfrage, steige auch der Preis, so Geisel. "Wir wollen aber Wohnungen, die sich Menschen mit normalem Geldbeutel noch leisten können. Und dafür werden wir auch sorgen", so Geisel, der den Zwischenruf »auch Rentner« aus dem Publikum zur Kenntnis nahm.
 

Zum oft transportierten problematischen Ruf Garaths bemerkte er: "Es gibt viele Düsseldorfer, die noch nie in Garath waren und denken, der Stadtteil sei vor 50 Jahren am Reißbrett entworfen worden. Diese Leute sollen mal nach Garath gehen und sehen, was dort in Sachen Bürgerengagement und Kultur passiert. Dann werden sie erkennen: Garath ist einer der besonders charmanten Stadtteile in Düsseldorf."
 

 

 

 

 

Garather Nebenzentren weiter stärken

 

Garath. Bezirksbürgermeister Uwe Sievers glaubt, dass sich mit dem Abriss der Hoffnungskirche und dem Neubau des Altenheims der Caritas ein positiver Effekt für das ganze Viertel ergibt.

 

Von Birgit Wanninger

 

Garath | 17.01.0218 | Lange genug hat es gedauert, jetzt soll im Februar die entwidmete Hoffnungskirche abgerissen werden. "Ich bin froh, dass es endlich losgeht", sagt Bezirksbürgermeister Uwe Sievers (SPD), immerhin habe nicht nur er vier Jahre darauf gewartet.

 

Und der Bezirksbürgermeister ist überzeugt, mit dem anschließenden Bau des neuen Altenheims der Caritas wird es nach dessen Fertigstellung einen positiven Effekt für das Nebenzentrum Garath Süd-West geben. "Das ist der Startschuss", meint er optimistisch, auch wenn momentan noch die Zukunft des bestehenden Hildegardisheim ungewiss ist. Doch da erhofft sich Sievers, so erklärte er im Gespräch mit unserer Redaktion, bald Klarheit vom Eigentümer, der Caritas.

 

Thomas Salmen, stellvertretender Vorstandsvorsitzender der Düsseldorfer Caritas kommt nämlich schon am Dienstag, 23. Januar, in die Sitzung der zuständigen Bezirksvertretung 10 und will über den Abriss der Hoffnungskirche und zum Planungsstand des neuen Altenzentrums berichten.

 

Auch der Abriss der Brandruine "Goldener Ring" steht in diesem Jahr auf dem Plan, denn dort baut die katholische Kirchengemeinde ihr neues Gemeindezentrum. Garath Süd-West mausert sich.

 

Deshalb muss nach Ansicht von Uwe Sievers der dortige Markt am Donnerstag unbedingt erhalten bleiben. Momentan prüfe die Verwaltung, ob es möglich sei, dass die Marktbeschicker für die Zeit der Baustelle in den Innenhof des Hildegardisheims gehen.

 

"Es tut sich was in Süd-West", meint der Bezirksbürgermeister. Und das gelte auch für die andere Seite der Frankfurter Straße, für Garath Süd-Ost. Dort plant SOS seinen großen Stadtteiltreff, und auch dort soll die Nahversorgung mit einem kleinen Geschäft gesichert werden. So sehen es die Pläne vor. Mit dem Baubeginn ist dort noch in diesem Jahr zu rechen.

 

Sievers gibt auch die Hoffnung nicht auf, dass die Nahversorgung im Zentrum Garath Nord-West gesichert wird. Dort hatten zuletzt die Händler versucht, mittwochs einen Markt zu installieren. Das Ganze scheiterte unter anderem am Protest von dortigen Nachbarn, und an einem Platz vor der Kirche, dessen Platten die Wagen nicht aushielten.

 

Doch Uwe Sievers gibt die Hoffnung nicht auf und ist überzeugt, eine Lösung zu finden. So suchte er bereits Ende des Jahres das Gespräch mit der Rheinwohnungsbau und Vertretern der Kirche. Auch das Marktamt hatte er zum gemeinsamen Termin eingeladen. Doch kein Vertreter ist erschienen. "Die haben noch nicht einmal abgesagt", meint er immer noch verärgert.

 

Sievers will die Nahversorgung in den Nebenzentren weiter stärken und widerspricht damit IHK-Geschäftsführer Ulrich Biedendorf, der im RP-Interview vergangene Woche anregte, die vier Garather Nebenzentrum aufzugeben und zu überplanen. Das hatte auch schon das städtische Planungsamt angeregt. "Das ist Unsinn", sagt Sievers. "Das ist nicht nur meine Meinung, sondern die gilt in Garath parteiübergreifend." Und da hofft der Bezirksbürgermeister in diesem Jahr auch auf die Unterstützung des Citymanagers. Denn dieser Posten soll im ersten Halbjahr endlich eingerichtet werden. So sieht es die Planung für Garath 2.0 vor - ein Projekt, das den Stadtteil attraktiver machen soll.

 

Doch dem Bezirksbürgermeister dauert die Umsetzung viel zu lange. Er weiß, dass zahlreiche Fördermittel erst beantragt und Formulare für eine europaweite Ausschreibung in mehreren Sprachen ausgefüllt werden müssen.

 

Dabei hatten die Bezirksvertreter herbe Kritik an der Verwaltung geübt, was die Stellenausschreibung betrifft. Ihre Änderungsvorschläge hatten sie über die Bezirksverwaltungsstelle an die weiterführenden Gremien geleitet. Jetzt hofft Sievers, dass die Anregungen auch umgesetzt werden. Und der Bezirksbürgermeister setzt große Hoffnung in den künftigen City-Manager. Aber auch, dass das Projekt Garath 2.0 schneller vorangeht.

Quelle: RP

 

Bezugnehmend auf obigen Artikel

 

Peter Ries-Bezirksvertreter in Garath Hellerhof
Garath | 17.01.0218 | (sgh) Das hofft auch Peter Ries (FWG), Bezirksvertreter für Garath und Hellerhof. Der 61-jährige Kommunalpolitiker beschäftigt sich seit 2009 mit dem Thema Nahversorgung (R.P. berichtete). „Anfangs konnte oder wollte man nicht so richtig erkennen, dass einige Geschäftsimmobilien praktisch über Nacht zu Spekulationsobjekten ausländischer Fondsgesellschaften wurden und leer standen“, so Ries..

 

 

Er habe immer wieder darauf aufmerksam gemacht und einige Anträge gestellt. Leider nur mit mäßigem Erfolg, weil man z. B. nicht an die Immobilieneigentümer aus Luxemburg herantreten konnte und diese auch kein Interesse zeigte. „Meine Idee, ein Leerstandsmanagement-Büro bzw. Stadtteil-Büro (City-Manager) einzurichten, wurde damals jedoch nicht umgesetzt. Nun wollen es alle – nur über die Bedingungen ist man sich offensichtlich noch nicht so richtig einig“, meint Peter Ries und führt weiter aus: „Es ist höchste Zeit, mit Befindlichkeiten und Politgerangel aufzuhören und überparteilich an einem Strang zu ziehen, damit Garath nicht gänzlich von der Nahversorgung abgehängt wird. Ein richtiger Schritt wäre auch, Gewerbetreibende und Marktbeschicker zusammen zu bringen und als Werbegemeinschaft über das noch einzurichtende neue Stadtteilbüro (City-Manager) zu unterstützen. Aber auch in den Bereichen Stadtsauberkeit und Grüpflege gibt es noch Nachholbedarf - sie hat hauptsächlich in den Randbezirken düsseldorfs sehr stark nachgelassen und sollte einen wichtigen Platz im Projekt "Garath 2.0" einnehmen."

Quelle: SGH

 

 

 

Märchenfilm Drehort Schloss Garath

 

 

Märchenhafte Kulisse in Garath

 

ARD zeigt am 1. Weihnachtstag den Film "Das Wasser des Lebens", der auch auf Schloss Garath entstand

 

Garath. (IT) Sie gehören zu Weihnachten wie Tannenbaum und Kekse: die Fernseh-Märchen an Weihnachten. In diesem Jahr strahlt die ARD sogar einen Film aus, der in der direkten Nachbarschaft gedreht wurde.

 

Dass wir gerade im Süden mit Benrath, Eller, Elbroich, Mickeln oder Meierhof über diverse größere oder kleinere Traumschlösser verfügen, ist  bekannt. Dass man aber nun endlich einmal hinter die Fassade des doch relativ abgeschieden gelegenen Schloss Garath schauen kann, ist durchaus erfreulich.

Am 1. Weihnachtstag strahlt die ARD das verfilmte Märchen »Das Wasser des Lebens«, der Gebrüder Grimm aus. 

 

Es war einmal ein König...

 

»Es war einmal ein König, der war krank, und niemand glaubte, dass er mit dem Leben davon käme...«, lautet der Einstieg in die Geschichte eines dahinsiechenden Herrschers, dreier Brüder und einer Prinzessin. Es geht um Hochmut und diverse Allheilmittel, von denen das kostbarste das titelgebende »Wasser des Lebens« ist. Das Besondere an der opulent verfilmten Geschichte ist allerdings die Kulisse. Denn Teile des Films wurden auf Schloss Garath gedreht. Wer also immer schon einmal wissen wollte, warum das Gebäude, das bereits im 13. Jahrhundert erstmals erwähnt wurde, solch eine märchenhafte Aura umgibt und wie es wohl im Inneren aussieht, der sollte am 25. Dezember um 14.45 Uhr einschalten.

 

Handlung:

 

König Ansgar liegt im Sterben, der Arzt (Ingolf Lück, kl. Foto, r.) ist hilflos, nur das titelgebende Wasser kann den Herrscher retten. Seine Söhne Falk (Gil Ofarim, r.) und Lennard (Gustav Schmidt, l.) reiten los, es zu besorgen. Doch der hinterhältige Falk lügt und betrügt… Das wirklich Schönste an allen Märchen ist: Am Ende siegt immer das Gute. Vor dem Happy End müssen die Prinzessin geküsst, Geister bezwungen und Prüfungen bestanden werden – so auch hier. Doch trotz aller Vorhersehbarkeit ist die Geschichte kurzweilig und durchaus spannend und reiht sich würdig in die „Sechs auf einen Streich“-Liste ein. Geeignet für Kinder ab 7 Jahre. 

 

 

 

 

Garath: Aus Sicht der Polizei ein

 

völlig unauffälliger Stadtteil

 

Garath doch besser als sein Ruf

 

Peter Ries mit Laubbläser auf der Bürgerwiese

 

Garath | 22.11.0217 | report D.

Der Ruf von Garath ist deutlich schlechter als die Wahrnehmung vor Ort, da ist sich Polizeihauptkommissar Hans-Gerhard Wolff sicher. Am Mittwoch nahm er mit seinem Chef Thomas Decken, Leiter der Inspektion Süd, mit auf Streife durch den Stadtteil. Es war die sechste Doppelstreife, die Polizeidirektor Thomas Decken mit Bezirksdienstbeamten, in verschiedenen Stadtteilen machte. Doch nicht nur das sonnige Herbstwetter trug dazu bei, dass Wolff seinem Chef auf dem Rundgang nichts Brisantes zeigen konnte.

 

 

Die Bürgerwiese in Garath wurde von Wildschweinen völlig aufgewühlt
Der einzige nennenswerte Zwischenfall ist schon einige Tage her. Denn die Bürgerwiese wurde von einer wilden Horde heimgesucht: Wildschweine. Sie hinterließen eine in Teilen verwüstete Wiese. Das berichtete der Doppelstreife Peter Ries. Er ist Bezirksvertreter in Garath und hat die Patenschaft für die Bürgerwiese übernommen. Mit Schaufel, Besen und Laubsauger sorgt er für Ordnung. Doch zur Zeit macht das Laub mehr Arbeit als die Hinterlassenschaften der Besucher. Das wäre im Sommer schon mal mehr, aber seitdem er zwei Mal in der Woche nachschaut, sei es besser geworden. Die Polizei war den Hinweisen der Bürger über wilde Partys auf der Bürgerwiese nachgegangen, hatte aber – nach eigener Aussage - dabei nie Feststellungen machen können.

 

Den vollständigen Bericht lesen Sie bitte Hier

 

 

 

 

 

Zum ersten Mal ein Martinsmarkt in Garath

 

 

Zum ersten Mal ein Martinsmarkt in Garath Bild: © 123rf/budaba

 

Garath | 31.10.0217 | Wenn in Garath am Donnerstag, 9. November, der große Martinszug zieht, dann sind auch 17 Buden geöffnet. Vier Tage soll der Markt die Besucher anlocken. Eine Premiere. 

Von Birgit Wanninger

 

Wenn andere noch in den Vorbereitungen für einen Weihnachtmarkt sind, dann kann das bei Jürgen Kloft nur ein kleines Lächeln hervorbringen. Bei ihm drängt die Zeit mehr. Denn schon nächste Woche feiert er Premiere. Dann startet in Garath der erste Martinsmarkt. Von Donnerstag, 9. November, bis zum Sonntag, 12. November, von 11 bis 22 Uhr öffnen dann zahlreiche Buden im Hauptzentrum.

 

"Ich wollte auch mal was für Garath machen", sagt Kloft, der unter anderem den Weihnachtsmarkt in Gerresheim mit organisiert. Außerdem hat er vergangenes Jahr den Weihnachtsmarkt in Hellerhof an der Carlo-Schmid-Straße ins Leben gerufen. Der war am zweiten Advent-Wochenende vier Tage ein voller Erfolg und soll auch in diesem Jahr wieder stattfinden, und zwar am zweiten Adentswochenende.

 

Jetzt gibt es also einen Martinsmarkt in Garath, der vom Konzept und von der Größe recht ähnlich sein soll wie der Hellerhofer Weihnachtsmarkt. Gerne hätte Kloft den Platz am Sonnenrad genommen. "Aber da hätte ich nur am Wochenende stehen können, also nur zwei Tage", sagt er. Doch sein Ziel war es, dass auch der große Garather Martinszug über dem Markt zieht. So öffnen 17 Buden jetzt schon am Donnerstag, wenn der Zug zieht, im oberen Teil der Fußgängerzone. Auf dem Platz vor dem Hotel Achteck soll ein Kinderkarrussel stehen. Ab Höhe Nettomarkt stehen dann auf beiden Seiten die Buden.

 

Und das Programm ist abwechslungsreich: Ein Imker verkauft seinen eigenen Honig und Met und zeigt auch, wie der Honig hergestellt wird. Es gibt einen Stand mit Nüssen und Trockenfrüchten, an dem die Kunden alles probieren können. Es gibt Korbwaren aus Afrika, und Kloft schwärmt von dem Stand mitbretonische Spezialitäten. "Eigentlich fährt der Inhaber nicht zu Märkten, die erstmals öffen, aber ich habe ihn überreden können", sagt er.

 

Denn während der Sommermonate fährt Kloft, der eigentlich einen Getränkehandel betreibt, von einem Handwerker- und Bauernmarkt zum anderen. Dort schaut er sich die Buden und Angebote an, und wenn ihm ein Stand gefällt, tauscht er mit dem Betreiber Visitenkarten aus.

 

Das hat er auch mit Cornelia Busch getan, die kommt mit einer Crêpe-Lokomotive. Käsespezialitäten vom Schliersee sowie kulinarische Genüsse von Maronen über Backfisch, Currywurst und Süßes wie Popcorn und Paradiesäpfel sollen ebenfalls im Angebot sein. Außerdem kommt ein Messerschleifer, und einen Künstler mit Feuertonnen hat Jürgen Kloft ebenfalls angeworben.

 

Und zu gewinnen gibt es auf dem Martinsmarkt auch etwas an einer Losbude. "Der Erlös soll behinderten Kindern zu Gute kommen", sagt Kloft. Und wenn der Markt gut ankommt, geht der Organisator davon aus, dass es im nächsten Jahr eine Wiederholung gibt.

Quelle: RP

 

 

 

Von der Erfolgsgeschichte des hierachie-freien Engagements und seiner Vielfalt an Angeboten zeugt die große Zahl der Gäste, die ihre Feierstunde und den musikalisch-gemütlichen Abend genießen. "Das Netzwerk zeigt den Mitmenschen im Stadtteil ein zugewandtes Gesicht", lobt Bezirksbürgermeister Uwe Sievers. Die Netzwerk-Pioniere Ina Heller, Werner Pikl und Peter Bauermann wissen einiges davon zu erzählen. Launig und mit Drehorgel-Klängen geben sie Einblicke in die ersten "Gehversuche" des damaligen Neulands. "Das Netzwerk macht zufrieden, und wer zufrieden ist muss nicht zum Arzt", stellt Ina Heller unter dem Beifall der Anwesenden fest. Das Angebot lebt durch und für die Menschen vor Ort. Sie geben als Akteure Impulse, organisieren ihre Gruppen, suchen sich Mitstreiter, bieten und suchen Hilfe.

 

In Garath hält Regina Vohwinkel von der Diakonie Düsseldorf als "Netzwerkbegleiterin" die Fäden zusammen. Natürlich auf Augenhöhe. "Ich habe hier viel Freude, man ist nie allein und das hat mir sehr geholfen, als mein Mann starb", erzählt Anneliese Pallaks. Seit zehn Jahren ist die 70-jährige im Netzwerk verwurzelt. Das Malen und Singen ist ihr Steckenpferd. Detlef Bodens Herz schlägt für das Theater. "Ich organisiere alle zwei Monate einen Besuch in der Komödie", sagt der 69-jährige. Vor zwei Jahren hatte er die Idee, inzwischen ist ein fester Kreis von 25 Theaterliebhabern regelmäßig dabei. Zu den "alten Hasen"- im Blick auf die Kontinuität - gehören die Frauen der Gruppe "Dialog", die es seit rund 14 Jahren als Angebot gibt. "Wir sprechen über Aktuelles, singen Volkslieder in allen Sprachen oder feiern Geburtstage gemeinsam", erzählt Galina Tschijow. Frauen aus Moldawien, der Ukraine und Usbekistan seien dabei. "Aber bei uns wird überwiegend deutsch gesprochen", betont sie.

 

Die herbstlich geschmückten Achtertische sind nach der Feierstunde zeitweilig verwaist. Das Buffet wartet, Freunde und Bekannte begrüßen sich, dazu spielt die Musik. "Mit 66 Jahren", intoniert der Musiker den bekannten Song von Udo Jürgens. Das könnte ein Slogan für die Netzwerker sein, aber da gibt es seit langem einen treffenderen. Er umfasst alle Chancen, die das Netz für jeden bereithält: "Ich für mich", "ich mit anderen für mich", "Ich mit anderen für andere." Die Erkenntnis, dass noch etwas fehlt, brachte einen Weiteren hinzu: "Andere mit anderen für mich."

 

Gut vernetzt die besten Jahre aktiv mitgestalten

 

Seit mittlerweile 20 Jahren sorgt das Netzwerk Garath/Hellerhof dafür, dass ältere Menschen ihre Ideen umsetzen können

 

Garath/Hellerhof | 25.10.2017 | (von Marcus Italiani).

 

Bereits seit 20 Jahren sorgt das NetzwerkGarath-Hellerhof dafür, dass Menschen ab 50 in den beiden Stadtteilen ihre Hobbys leben, ihren Interessen nachgehen, kurz - am sozialen Leben teilnehmen können.

 

Es wurde einst als Heilmittel gegen die Langeweile geboren und hat sich zu einer der beliebtesten Anlaufstellen und Ideenfabriken für Menschen im besten Alter entwickelt: Das Netzwerk Garath-Hellerhof, im zentrum plus in der Freizeitstätte Garath. »Wir wurden als eins der ersten Netzwerke in Düsseldorf gegründet, weil sich das Wirtschaftsleben sich so entwickelte, dass Menschen schon mit Anfang 50 in den Vorruhestand geschickt wurden.

 

In diesem Alter sind sie natürlich noch sehr aktiv und haben viele Interessen. Die Idee hinter dem Netzwerk war, dass die Menschen zusammenkommen sollten, um weiterhin etwas in das Gesellschaftsleben einzubringen. Es ging darum Kontakte zu knüpfen, Hobbys, Fähigkeiten und Interessen zu vermitteln«, sagt Regina Vohwinkel, die als Netzwerkbegleitung dabei hilft, die anstehenden Projekte in einer offenen Runde zu planen.

 

Das Vier-Säulen-Modell

 

Das Netzwerk funktioniert nach einem Vier-Säulen-Modell: 1. Ich will etwas für mich tun. 2. Ich will gemeinsam etwas mit anderen tun. 3. Schließlich möchte ich etwas für andere tun. 4. Wenn ich schließlich älter bin, können andere etwas für mich tun. Regina Vohwinkel: Ganz wichtig dabei: Die Ideen, die wir hier umsetzen, stammen von den Menschen, die zu uns kommen, sie werden nicht vorgegeben. Man kann sich Wünsche selbst erfüllen oder im Netzwerk sein Potenzial einbringen, durch sein Know how. Wir haben zum Beispiel Menschen, die sich im digitalen Bereich aus oder beim Thema Fotobearbeitung auskennen und entsprechende Schulungen anbieten. Im letzten Jahr gründeten Mitglieder Tischtennis- und Theatergruppen.«

 

Im Laufe der Zeit haben sich natürlich viele Dinge geändert, wie die Netzwerkbegleiterin berichtet: »Als das Netzwerk gegründet wurde, kannten sich viele der Mitglieder bereits aus dem Berufsleben und waren noch jüngeren Kalibers. Heutzutage kommen vor allem ältere Leute zu uns. Auch viele Menschen mit Migrationshintergrund helfen mittlerweile dabei, das Netzwerk weiterzuentwickeln, am Puls der Zeit zu bleiben und damit auch das Stadtteilbild wiederzugeben. Insgesamt sind es rund 60 aktive Netzwerker «, so Regina Vohwinkel.

 

Nicht jeder ist aktiv

 

Allerdings müsse man nicht unbedingt aktiv etwas einbringen. Viele Menschen haben beispielsweise lockere Ideen, die vor allem mit dem Thema Reisen zusammenhängen, aber viele wollen sich auch gar nicht festlegen und übernehmen projektbezogene oder saisonale Aufgaben. Vohwinkel: »Es besteht keine Pflicht der regelmäßigen Anwesenheit.«

 

Am 27. Oktober werden die Netzwerker der ersten Stunde um 18 Uhr im Rahmen einer großen Feier im Arenasaal der Freizeitstätte Garath, Fritz-Erler-Straße 21, etwas zu den Anfängen erzählen. Zudem gibt es Live-Musik und eine Tombola. Gäste sind herzlich willkommen, der Eintritt ist frei.

 

 


 
 

 

Aus der Wochenpost vom 24.01.2018

 




 

 

Eine Frage der Ehre

 

Besondere Auszeichnung für drei verdiente Düsseldorfer

 

 

V.l.: Bezirksbürgermeister Uwe Sievers verlieh die Ehrenbürgerschaft an Reinhold Liebich, Corrie Voigtmann und Alfred Wagner. (Foto: Enno Hobusch)

 

V.l.: Bezirksbürgermeister Uwe Sievers verlieh die Ehrenbürgerschaft an Reinhold Liebich, Corrie Voigtmann und Alfred Wagner. (Foto: Enno Hobusch)

 

Garath | 29.03.2017 | (IT). Gleich drei neue Ehrenbürger aus dem Stadtbezirk 10 erhielten am 28. März von Bezirksbürgermeister Uwe Sievers ihre Auszeichnungen. Corrie Voigtmann, Reinhold Liebich und Alfred Wagner wurden für ihr unermüdliches ehrenamtliches Engagement gewürdigt.

 

Die Flüchtlingshelferin

 

Corrie Voigtmann erhielt die Auszeichnung vor allem für ihren Einsatz in der Flüchtlingsarbeit, den sie in Düsseldorf - und hier besonders in Hellerhof - bereits seit den 90er Jahren zeigt. Immer persönlich am Ball, weiß sie stets, wo der Schuh drückt und kann schnell und effektiv Hilfe leisten. 

 

Der Filmspezialist

 

Reinhold Liebich ist der Mann, ohne den die Worte Garath und Filmkunst niemals einen Zusammenhang ergeben würden. Seit 1971 ist er Mitglied im Garather Cineclub, drehte viele Filme über den Stadtteil und fertigte ein Filmarchiv an, das in Sachen historische Relevanz seinesgleichen sucht. 

 

Der Historiker

 

Was man als Archivar leisten muss, weiß auch Alfred Wagner ganz genau. Der Gründer der Garather Geschichtswerkstatt weiß alles über die Geschichte des Statteils – vom ersten Spatenstich 1961 bis heute. Jeder, der etwas über die Entstehung und Entwicklung Garaths in Erfahrung bringen möchte, beginnt seine Recherchen am besten, indem er ein Gespräch mit Alfred Wagner führt. 

 

Die Ehrenbürger-Urkunden wurden nach der Sitzung der Bezirksvertretung 10 in der Garather Freizeitstätte verliehen. Quelle: wochenpost.de