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Mittwochsmarkt an der Neustrelitzer Straße

 

Ob er bleibt, hängt vom Kunden ab

 

Garath 16.05.2018 (sgh). Viele ältere- und behinderte Menschen sind zur Deckung ihres täglichen Lebensmittelbedarfs auf ein fußläufig erreichbares Angebot angewiesen. Um die Nahversorgung zumindest in Teilen weiter zu gewährleisten gibt es bereits seit 2015 einen Markt in Garath Süd-West, der sehr gut angenommen wird. Nun soll sich auch in Garath Nord-Ost ein Markt etablieren. Der Markt ist mittwochs von 9 bis 13 Uhr geöffnet. Zunächst gibt es lediglich einen Metzger, Fischverkäufer und Obsthändler mit frischem Gemüse. Wenn er gut angenommen wird, kommen weitere Stände hinzu.

 

Hoffnungsvoll blicken Kunden, Händler und Ortspolitiker in die Zukunft - so auch der Bezirksvertreter für Garath und Hellerhof, Peter Ries, der sich bereits vor Jahren mit Fred Puck von der Bürger- und Interessengemeinschaft Garath (BIG) bemühte, einen Markt in Süd-West zu etablieren. Nachdem sich wenig später auch der Bezirksverwaltungsstellenleiter Uwe Sandt und Bezirksbürgermeister Uwe Sievers ebenfalls der Sache annahmen, wurde das Thema „Nahversorgung“ in den Nebenzentren zu einem der Hauptthemen aller Bezirkspolitiker. Mittlerweile wird der Donnerstagsmarkt von den Anwohnern sehr gut frequentiert.

 

Die Ortspolitik und die Händler wünschen sich nun, dass der noch in der Weiterentwicklung befindliche Mittwochsmarkt ebenso gut von den Anwohnern angenommen wird, damit sich weitere Angebote  - wie z. B. einen Bäcker und einen Käsestand etablieren können. „Insbesondere für die älteren Menschen wäre dieser Markt ein Segen. An Werbung für den Markt soll es nicht fehlen - diese betreibe ich bereits von Anfang an auf unserem Stadtteilportal; natürlich werde ich mich zusammen mit Fred Puck, der Bezirksverwaltung und meinen politischen Kollegen auch weiterhin dafür einsetzen, die Nahversorgung in den Zentren weiter zu verbessern. Dies ist aber auch davon abhängig, ob die Märkte von den Anwohnern angenommen werden oder nicht - wenn nicht, wird kein Händler seinen Stand aufbauen – was wohl auch verständlich wäre“, bekräftigt Ries.

 


 

 

Die Schlägereien hatten nichts

 

mit Schützen zu tun

 

Tendenziöse Berichterstattungen schaden dem Verein

 

Polizeieinsatz an der Frankfurter Straße. Foto: P. Ries

Garath 17.05.2018 (pri). Mit der Krönung der neuen Majestäten fand das 50. Garather Schützen- und Volksfest 2018 am vergangenen Dienstag nun endgültig seinen Abschluss. Zurückblickend kann man behaupten, dass es – wie in den Jahren zuvor - ein schönes Schützenfest war. Und wenn einzelne Medien in ihren Berichterstattungen weniger reißerische Überschriften und weniger tendenziös (verzerrte Darstellung von Fakten) über die vermeintliche „Schlägerei“ in Garath zum Schützenfest berichtet hätten, würde jeder behaupten, dass es sogar ein friedliches Schützenfest war.

 

Wie jedem – und vor allem den Medien bekannt sein dürfte, dienen große Feste und Veranstaltungen häufig als Anlaufstellen und Gelegenheit für randalierende und streitsüchtige Gruppierungen, die sich oft nur in der Gruppengemeinschaft als „Held“ hervor tun, indem sie unschuldige Menschen provozieren und verprügeln.

 

So kam es am 13. Mai in Garath zu einer Auseinandersetzung an der lt. Berichten einzelner Zeitungen etwa 50 Jugendliche gemeldet worden seinen und lt. Polizei jedoch „nur“ 15 Personen tatsächlich daran beteiligt gewesen sein sollten. Der WDR berichtete: „Schlägerei bei Schützenfest in Garath - 30 Personen beteiligt“ und eine Zeitung titelt: „Großaufgebot der Polizei zum Schützenfest nach Garath ausgerückt“. Einzig das Onlineportal report-D stellte klar, dass es  im „Bereich der Feuerwache (Dort befindet sich ein Jugendtreff) zu einer "Schlägerei" kam.

 

Aber wie es auch sei, wird durch die Art der Berichterstattungen dem Rezipienten (Leser) suggeriert, dass Garather bzw. - wie es sich hier darstellt - die Garather Schützen beteiligt seien.

 

Was in allen Berichten ausgespart wurde, ist die Tatsache, dass es sich um mindestens zwei gemischte Jugendbanden handelte, von denen einige sogar polizeilich bekannt sind und die sich zum Ziel gesetzt haben, jede Gelegenheit zu nutzen, Schlägereien zu provozieren. Dabei spielt es keine Rolle, ob sie sich in Hilden, Oberkassel oder in Garath prügeln. Wichtig ist ihnen nur, dass sie genügend Aufmerksamkeit bekommen. Großveranstaltungen und Schützenfeste werden deshalb gerne von ihnen aufgesucht.

 

Garather Schützinnen und Schützen distanzieren sich

 

Mit einem schlechten Image kämpft Garath praktisch seit seiner Gründung vor 50 Jahren. Ein Image, was dereinst medial geprägt wurde und offensichtlich bis heute gepflegt wird. Sicher ist, dass die fortwährend mediale negaitve Darstellungen über den Stadtbezirk Garath und dessen Bewohnern von einer mittlerweile wachsenden Mehrheit schlicht als oberflächlich und geschmacklos gewertet wird.

 

Ob den "Schreiberlingen" und „Sendeprofis“ daran gelegen ist, sensationelle Überschriften zu produzieren oder sie einfach verlernt haben, eine ordentliche Recherche zu betreiben, bevor sie etwas in die Welt setzten, bleibt bis hier noch offen – ist aber wohl eher anzunehmen.

 

„Der Vorstand des Garather Schützenvereins und seine Mitglieder distanzieren sich von jeglicher Gewalt gegen Mensch und Tier und vor menschenverachtenden Handlungen. Die vermeintliche Schlägerei zwischen halbwüchsigen Kindern und jugendlichen im Bereich der FEUERWACHE lag nicht im Verantwortungsbereich des Garather Schützenvereins. Dieser sorgt im Gegensatz mit mehreren kostenintensiven Sicherheitsmitarbeitern dafür, dass auf dem Schützenfest Ordnung und Sicherheit herrschen und Besucher sich ungestört mit ihren Kindern auf der Kirmes und im Schützenzelt bewegen können.

 

Zudem unterliegen die Garather Schützen das ganze Jahr über der Friedenspflicht. Wer sich nicht daran hält, fliegt sofort aus dem Verein. Weder die Garather Schützen noch unsere Gäste wollen "Kampfarenen" oder "Straßenschlachten". Sie wollen mit uns friedlich feiern und das Schützenfest genießen – dafür sorgen alle Schützinen und Schützen“, so der 1. Vorsitzende des Garather Schützenverein, Michael Haas und sein Stellvertreter Horst Schlotter - die sich wünschten, dass die Medienvertreter einmal darüber berichteten, was der Schützenverein und seine Mitglieder sowohl im sozialen und sportlichen Bereich - wie auch auf der präventiv-erzieherischen Ebene leisten. „Hier sei einmal die vorbildliche Arbeit des Spielmannszug Blau-Weiß und des TSV Amazonen-Corps Düsseldorf-Garath eV oder der Bruderschaft St. Matthäus genannt, die sich in  nicht nur um die Jugendlichen kümmern, ihnen Perspektiven bieten und Nächstenliebe praktizieren - um nur einige unser 13 Gesellschaften zu nennen.

 

Auch wenn wir als Verein nachweislich alles dafür tun, um unseren Mitgliedern, Bürgern und Gästen Ordnung und Sicherheit zu gewährleisten, so ist es hauptsächlich Sache von Staat und Polizei, Wege zu beschreiten, dass Recht und Gesetz konsequent angewendet wird und extremistische Parteien, Organisationen und Jugendbanden, die nachweislich gegen die freiheitliche demokratische Grundordnung unseres Staates agieren, entsprechend präventiv einzugreifen. Individuen, die der Meinung sind, einen Stadtteil nach dem anderen zu ihren "Kampfarenen" machen zu müssen und den Ruf eines Vereins oder Stadtteils in nicht wieder gutzumachender Weise für immer schädigen, müssen konsequent verfolgt und zeitnah abgestraft werden, damit sie nicht vergessen, warum sie oft erst ein Jahr später vor Gericht müssen,“ so Michael Haas weiter.

 

Kommentar:

 

Für die Auseinandersetzungen vor der Feuerwache waren mindestens zwei Personen verantwortlich, die sich offensichtlich gegenseitig provozierten. Weder ein Garather noch ein Schütze war daran beteiligt. Wie überall auch, gibt es hier und da einmal Probleme; diese sind jedoch in der Regel nicht so groß, dass wir sie nicht im Griff bekämen oder gar die Medien unbedingt darüber berichten müssen – ob vermeintlich berechtigt oder tendenziös.

 

Es wäre sicherlich gut, wenn sich die Medienvertreter einmal ein "richtiges Bild" von der überwiegend guten Seite unseres Stadtteils, den Vereinen, Initiativen und den vielen engagierten Bürgerinnen und Bürgern machten und mehr über die positiven Dinge - die täglich in Garath passieren - berichteten. Seit mehr als 50 Jahren wird Garath immer wieder medial maltretiert. Es ist höchste Zeit, Garath endlich so darzustellen, wie die große Mehrheit unserer Bürgerinnen und Bürger wirklich sind: offenherzig, bunt, kreativ und engagiert.

 

 

Der Verein

 

Im Mai 1967 – also vor genau 50 Jahren, (Stand 2017) trafen sich einige Garather Sommerbrauchtumsfreunde im damaligen Lokal "Goldener Ring" in Garath und gründeten den Garather Schützenverein. Nachdem die Satzung geschrieben und die notwendigen Formalitäten erledigt waren, bildeten sich im Juli 1967 zwei Kompanien. als erste Kompanie die "Diana" und im August 1967 die "Baccara". Das erste Schützenfest fand genau ein Jahr später im Mai statt. Im Verlauf des Gründungsjahres zählte der Verein bereits über 30 Mitglieder. Heute besteht der Verein aus 13 Gesellschaften mit über 170 aktiven Mitgliedern, etwa 60 Jungschützen und 40 Passiven. Die einzigen noch lebenden Gründungsmitglieder, Siegfried Wrobel ("Diana") und Walter Barthelmus ("Baccara") sind bis heute immer noch aktiv. (Stand Mai 2018).

 

Der Verein hat sich bereits seit der Gründung dem sozialen Engagement verschrieben. Besonders wichtig für den Verein ist es, die Werte wie Fair Play, Toleranz zu vermitteln und sich für eine gleichberechtigte Partizipation von Mädchen/Frauen und Jungen/Männern aller Nationalitäten zu engagieren. Er nimmt gesellschaftliche Aufgaben - etwa im Bereich der Jugendarbeit, der sozialen Integration oder der Gewaltprävention war. Auch der christliche Glaube und die Liebe zur Heimat sind wichtige Bestandteile, die den Garather Schützenverein 1967 e. V. als einen nicht mehr wegzudenkenden Verein in Garath, seit über 50 Jahren  auszeichnet.

 


 

Garath: Majestäten gekrönt

 

Verdienst- und Stadtorden verliehen und Spenden für gute Zwecke

 

Das Regimentskönigspaar Josef Detempli (Baccara) mit Gattin Ruth. Foto: © P. Ries

Mit der Krönung der neuen Majestäten 2018/ fand das 50. Garather Schützen- und Volksfest 2018 am vergangenen Dienstag nun endgültig seinen Abschluss.

 

Garath 15.05.2018 (pri). Zurückblickend können Schützenchef Michael Haas und Horst Schlotter sagen, dass es – bis auf den Abbruch der Parade wegen schlechten Wetters – wieder einmal ein rundum gelungenes Fest war.

 

„Wir hatten mit Hendrik und Andrea Schutte tolle Majestäten und haben mit Josef "Jupp" und Ruth Detempli erneut ein tolles Regimentskönigspaar. Meinen Dank gilt allen Beteiligten, die unseren Verein an allen Tagen so würdig vertreten haben“, sagte der 1. Vorsitzende Michael Haas, der sich bei seinem Mit-Moderator und 2. Vorsitzenden Horst Schlotter und den Vorstandsmitgliedern des Garather Schützenvereins für ihre gute Arbeit bedankte.

 

Erfreut sei er auch, darüber, dass die Vorschläge des Vorstandes erneut mit dazu beigetragen haben, verdiente Schützinnen und Schützen auszeichnen zu können, die es auch wahrhaftig verdient haben.

 

Bevor die Königs Insignien an die neuen Majestäten gingen, wurden Gerhard Ostwald (Gesellschaft St. Matthäus) und Iris Burkhardt (Gesellschaft Gut Schuss) mit den Verdienstorden ausgezeichnet. Über eine der höchsten Auszeichnungen – dem Stadtorden - konnten sich Jörg Köpnick (Gesellschaft Diana) und Gregor Jung (Gesellschaft St. Matthäus) freuen. Die Stadtorden wurden in Vertretung des Oberbürgermeisters von Ratsherrn Jürgen Bohrmann vorgenommen.

 

Aus den eigenen Reihen ausgezeichnet, wurden auch Marc und Jessica Hallen (Spielmannszug Blau-Weß) für ihre langjährige Jugendarbeit mit dem Rheinischen Schützenorden.

 

Spenden für zwei gute Zwecke

 

Die von den ehemaligen Jungschützenkönige Laura Urbas und Dustin Plep (Gesellschaft Baccara) gesammelten Spenden von insgesamt 2.300 Euro gingen dieses Jahr jeweils zur Hälfte an die Initiativen „Regenbogenland“ und an die „Offene Tür Wittenberger Weg“.

 

Stadtorden für Jörg Köpnick (Gesellschaft Diana) und Gregor Jung (Gesellschaft St. Matthäus). Foto: © P. Ries Gerhard Ostwald (Gesellschaft St. Matthäus) und Iris Burkhardt (Gesellschaft Gut Schuss) wurden mit den Verdienstorden ausgezeichnet. Foto: © P. Ries
Marc und Jessica Hallen (Spielmannszug Blau-Weß) wurden für ihre langjährige Jugendarbeit ausgezeichnet. Foto: © P.Ries Die von den ehemaligen Jungschützenkönige Laura Urbas und Dustin Plep (Gesellschaft Baccara) gesammelten Spenden von insgesamt 2.300 Euro gingen dieses Jahr jeweils zur Hälfte an die Initiativen „Regenbogenland“ und an die „Offene Tür Wittenberger Weg“. Foto: © P.Ries

 

Weiter Infos und Fotos: auf der Seite des Schützenvereins: https://www.garather-schuetzen-verein.de

 

 


 

Das neue Klompenkönigspaar:

 

Jubel für das neue Klompenkönigspaar - Applaus und Anerkennung

für das scheidende

 

Klompenkönigspaar: Michael Koch und Yvonne Diehl. Foto: © P. RiesGarath 14.05.2018 (sgh). Für Egon Waltke von der Bürger- und Interessengemeinschaft Garath (BIG) und seiner Tochter Martina war es ein anstrengendes - aber auch sehr schönes Jahr. Sie regierten bis gestern das Garather Blotschenvolk als Klompenkönigspaar.

 

Bevor es aber ins Festzelt ging und ein neuer Klompenkönig gefunden werden konnte, gab es ein zünftiges Frühstück auf dem Hof des Garather Schlosses, welches Mitglieder der BIG liebevoll und reichlich zusammengestellt hatten. Das Klompenpaar konnte viele gutgelaunte Gäste aus Vereinen, Institutionen und der Politik begrüßen. Unter den Gästen befanden sich u. a. der Bezirksbürgermeister Uwe Sievers nebst Gattin, die Bundestagsabgeordnete Silvia Pantel mit ihrem Ehemann, Ratsherr Jürgen Bohrmann, Monika Bos und Bezirksvertreter Peter Ries, der zugleich der Pressesprecher des Garather Schützenvereins ist und das Stadtteilportal Garath-Hellerhof betreibt.

 

Derweil füllte sich das Schützenzelt mit vielen Senioren, die seit Jahren vom Garather Schützenverein zu Kaffee, Kuchen und einem unterhaltsammen Programm eingeladen werden.

 

Gegen 17 Uhr begeisterte der 38-jährige Sänger und Entertainer Simon das Publikum mit seiner „Simon-Show“ - bestehend aus Show-Classics, Evergreens und Oldies von Elvis, Dean Martin, Sinatra, Neil Diamond und Rock n´Roll Goodies, wofür er von den Senioren schallenden Applaus erhielt.

 

Nach der „schweißtreibenden und ausdrucksstarken Darbietung von Simon, baute sich die landesweit beliebte Mundartgruppe „ALT SCHUSS“ – auch bekannt als „die Könige unter den Karnevalsbands“ und eine der angesagtesten Mundartgruppe auf der Bühne auf und heizten das Publikum mit mehreren Zugaben so richtig an.

 

Garath braucht einen neuen Klompenkönig

 

Zu diesem Zweck machten sich die Tochter des noch amtierenden Klompenkönigs, Martina und Gregor Jung machten sich zu einem Rundgang durchs Zelt auf, umd den neuen Klompenkönig von Garath zu ermitteln. Das Los fiel auf den 31-jährigen selbständigen Werbefachmann Michael Koch, der seine Freundin Yvonne Diehl unter tosendem Applaus erneut zur Königin seines Herzens erchor.

 

Im Anschluss nahm der 1. Schützenchef, Michael Haas, den Wechsel der Insignien vor. Michael Haas bedankte sich für eine sehr schöne und lustige Zeit mit Egon und Martina und die tolle Unterstützung durch die BIG und zahlreichen anderen Förderern und Freunden, die zum Gelingen eines schönen Schützen- und Volksfestes beigetragen haben.

 

Hilfe durch Sponsoring

 

Michael Haas machte in seiner Dankesrede darauf aufmerksam, dass das gesamte Programm, wie die Musik und die Beköstigung gesponsert wurde, an dem neben vielen anderen auch die Garather Jonges und die BIG maßgeblich beteiligt waren.

 

„Das ist eine wirklich tolle Sache, wenn man sich gegenseitig unter die Arme greift, denn nicht jeder hat auch die Mittel zur Verfügung, um ein so tolles Programm bieten zu können“, so der Schützenchef - und er fügt hinzu, dass es eine wunderbare Sache wäre, wenn sich auch in Zukunft Privatpersonen und Vereine fänden, die sich im Rahmen einer Spende an heimatlichen Veranstaltungen beteiligten.

 

„Wir sagen Danke an alle, die uns über das Jahr wohlwollend zur Seite standen. Danke auch für die vielen Glückwünsche und eine tolle Zeit, die wir mit den vielen Klömpenkönigspaaren und Schützen verbringen durften. Maßgeblich bedanken wir uns beim Vorstand der BIG um Fred Puck und den Mitgliedern für ihre Unterstützung. Wir gratulieren dem neuen Klompenkönigspaar Michael Koch Yvonne Diehl  und wünschen ihnen genau so ein lustiges Königsjahr – und vorallem Unterstützung“, sagte Egon Waltke bei seiner Abschiedsrede.

 

Das alte und neue Klompenkönigspaar Garath. Foto © P. Ries Klompenkönigspaar Garath. Foto © P. Ries
Klompenkönigspaare Garath. Foto © P. Ries Simon sing beim Klompenkönigsball. Foto: © Peter Ries

 

Weiter Infos und Fotos: auf der Seite des Schützenvereins: https://www.garather-schuetzen-verein.de

 

 


 

Schützenparade abgesagt

 

Aber gefeiert wurde trotzdem

 

Musikalischen Einlagen der Werstener Musik Company. Foto: © P.Ries

 

Grath 13.05.2018 (sgh). Der Höhepunkt eines Schützenfestes, ist die große Festparade, doch dieses Jahr musste sie wegen schlechten Wetters vom 1. Chef des Garather Schützenvereins, Michael Haas abgesagt werden.

 

Gegen 14. Uhr machten sich die geladenen Ehrengäste – darunter auch die Bundestagsabgeordnete Sylvia Pantel nebst Ehemann, Bezirksbürgermeister Uwe Sievers mit Gattin, Vertreter der Vereine und die BezikspolitikerInen Monika Bos, Peter Ries und die Ratsleute Ursula Holtmann-Schnieder und Jürgen Bohrmann – mit dem gesamten Festzug von der Freizeitstätte aus in Richtung Festzelt auf. Dort warteten jede Menge Überraschungen auf die Gäste und die amtierenden Majestäten.

 

Sicherlich – ein bisschen Wehmut und Ärger konnte man vielen Schützen schon ansehen. Das noch amtierende Regimentskönigspaar Hendrik „Henk“ Schutte und seine Königin Andrea nahmen es jedoch gelassen auf. „Das tut dem heutigen Fest keinen Abbruch – ob mit oder ohne Kutschfahrt und Parade - gefeiert wir ja doch“, so Henk.

 

Nach ein paar tollen musikalischen Einlagen der bekannten und beliebten Werstener Musik Company und der offiziellen Begrüßung der Ehrengäste schritten Michael Haas und der 2. Schützenchef Horst Schlotter - Vater des neuen Schülerkönigs Lucas - zur gemeinsamen Pokalverleihung und der anschließenden Abkrönung der Majestäten 2017/18, sowie der Proklamation der neuen Majestäten und des Bürgerkönigs David Teus mit seiner Königin.

 

Verdiente Mitglieder geehrt und ausgezeichnet

 

Ausgezeichnet mit der silbernen Verdienstnadel: Peter Ries und Enno Hobusch. Foto: © P.RiesAuf einem Tisch in der Ecke des Trons waren viele Pokale, Urkunden, Orden und Ehrennadeln zu sehen. Ungewöhnlich ist das zwar nicht, jedoch für einige schon eine große Überraschung. Die Verdienstspange in Bronze des Rheinischen Schützenbundes erhielten Kevin Roenz und Andrea Schutte. Ebenfalls haben sich Ulrich Wachter, der erst kürzlich zum Diakon geweht wurde und Klaus Stepputt um das Brauchtum und dem Verein verdient gemacht – sie erhielten die Verdienstspange in Silber. Die Nadel für besondere Verdienst in Silber erhielten Ludwig Gregorius und Eno Hobusch, der für seine Videos und Fotos für den Garather Schützenverein bekannt geworden ist.

 

Ausgezeichnet für vierzig Jahre Treue: Michel Haas, Manfred Plep und Jörg Köpnick. Foto: © P.Ries

Ebenfalls ausgezeichnet wurde Peter Ries. Er erhielt die silberne Nadel für besondere Verdienste, weil er sich seit über 18 Jahren für das Schützenwesen und die Garather Heimat- und Brauchtumspflege vorbildlich einsetzt. Der 61-jährige Journalist ist zudem im Januar 2017 zum Pressewart für den Garather Schützenverein ernannt worden und seit 2015 Protektor des Spielmannszuges Blau-Weiß Garath. Als Bezirksvertreter für Garath-Hellerhof ist er seit 2009 auch politisch aktiv. Darüber hinaus ist er Betreiber des Stadtteilportals Garath-Hellerhof, wo er regelmäßig aktuelle Themen aus Garath veröffentlicht.

 

Die Auszeichnungen für Vereinstreue:

 

Für 25 Jahre: Georg Backes, Hidegart Backes, Michael Bartoscheck, Doris Haas, Jenifer Hallen, Silvia Karrenberg, Udo Pietsch, Winfried Statt, Harald Steinhöfel und Andrea Thelen.

Für 40 Jahre: Michael Haas, Andreas Mischner und Manfred Plep.

 

Weiter Infos und Fotos: auf der Seite des Schützenvereins: https://www.garather-schuetzen-verein.de

 


 

"Jupp" schoss den Vogel ab

 

Die neuen Majestäten in Garath 2018/19 stehen fest

 

Von Peter Ries

 

Den Anfang des 50. Garather Schützen- und Volksfest machte das gestrige Regiments- und Bürgerkönigsschießen auf dem Schützenplatz Garath. An diesem Tag ging es nicht nur um die Ermittlung des neuen Schützenkönigs, sondern auch darum, wer Bürgerkönig oder Jungschützenkönig wird.

 

Regimentskönigspaar Josef "Jupp" und Ruth Detempli mit Adjutant Wolfram Möllenbeck (Baccara) - Bürgerkönig mit Königin Romina Morawietz - Pagenkönigin Melina Wolter (Amazonencorps) - Schülerkönigin Alina Jahn mit ihrem Prinzen Leon Bandelow (10te/Reserve) - Jungschützenkönigin Steffi Karrenberg mit ihrem Prinzen Marc Karrenberg Adjutantenpaar Monique Flesch und Nick Leven (Spielmannszug Blau-Weiß).

 

Garath | 05.05.2018 | (pri). Bei wunderbaren Wetter wurde am vergangenen Samstag, eine Woche vor dem Schützen- und Volksfest vom 11.  - 15.05.2018, die neuen Regimentsmajestäten ausgeschossen.


Bevor es jedoch so weit war, wurde die „Goldene Mösch“ sicher zum Schützenplatz an der Frankfurter Straße getragen. (Als Goldene Mösch bezeichnet man den Vogel, welcher im Anschluss auf dem Schießstand ausgeschossen wird. Durch das „herumtragen“ wollen die Schützen der Bevölkerung aufzeigen, dass das Schützenfest bevorsteht).


Gegen 13 Uhr begann das Ausschießen des Jungschützenkönigs und der Pagen – gefolgt vom Schießen der Altschützen, bevor der neue Regimentskönig ermittelt werden konnte.

 

Gemeldet haben sich gleich drei Anwärter auf die Königswürden: Detlef Mann (10te/Reserve), Gregor Jung (St. Matthäus) und Josef Detempli (Baccara). Nach einem kurzweiligen Duell war es so weit: Jupp schoss mit dem 15. Schuss den Vogel ab und regiert mit seiner Gattin Ruth für die Session 2018719. Ihnen zur Seite steht der ehemalige Regimentskönig von 2015/16, Wolfram Möllenbeck als Adjutant.

 

Trotz des wunderbaren Wetters war das Regimentschießen mit vielen freundlichen und fröhlichen Menschen besucht, was dem Schützenchef Michael Haas sehr freute. Neben vielen Vorständen und Mitgliedern der Garather Vereine und Institutionen konnte Michael Haas auch von der Politik Ratsherr Jürgen Bohrmann, der erstmalig auf den Bürgerkönig spekulierte und Bezirksvertreter Peter Ries - der es seit bereits zehn Jahren versucht und nur  einen Schuss hätte früher an der Reihe sein müssen, um Bürgerkönig zu werden - begrüßen.


Die neuen Majestäten für 2018/19

 

Regimentskönigspaar Josef "Jupp" (mit dem 15. Schuss) und Ruth Detempli mit Adjutant Wolfram Möllenbeck (Baccara) - Bürgerkönig David Teus (68. Schuss) mit Königin Romina Morawietz - Pagenkönigin Melina Wolter (28,4 Ringe vom Amazonen Corps) - Schülerkönigin Alina Jahn (12. Schuss) mit ihrem Prinzen Leon Bandelow (10te/Reserve) - Jungschützenkönigin Steffi Karrenberg (13. Schuss)  mit ihrem Prinzen Marc Karrenberg Adjutantenpaar Monique Flesch und Nick Leven (Spielmannszug Blau-Weiß). Den Schießleiter Pokal holte Iris Burkhardt.

 

 

Ergebnisse des Regimentskönigsschießen 2018

 

Pagenschützen Königsvogel

 

Kopf Laura Vossen Amazonen-Coprs
Re.Flügel Emmely Soyke Blau-Weiß
Li.Flügel Delaine El Mortadi Amazonen-Coprs
Schweif Leo Wolters Baccara
Rumpf Bryn Blum Blau-Weiß
König                     Melina Wolters                    Amazonen-Coprs

 

Bürger Königsvogel

 

Kopf Julian Latz Bürger
Re.Flügel Robin Teus Bürger
Li.Flügel Marco Schlotter Bürger
Schweif David Teus Bürger
Rumpt Horst Swierczynski Bürger
König             David Teus                Bürgerkönig

 

Altschützen Königsvogel

 

Kopf Thomas Riesner 1.Marine-Coprs
Re. Flügel Jochen Wietschorke 1.Grenadiere
Li. Flügel Andreas Gottschlich 1.Grenadiere
Schweif Jannik Nowara Baccara
Rumpf Thomas Schilling 1.Marine-Coprs
König                         Josef Detempli                      Gesellsch. Baccara

 

Jungschützen Königsvogel

 

Kopf                  Lucas Schlotter Blau-Weiß
Re. Flügel Marc Karrenberg Blau-Weiß
Li. Flügel Stefanie Karrenberg Blau-Weiß
Schweif Jasmin Wilbert Amazonen-Corps
Rumpf Tim Kühnel Blau-Weiß
König                  Stefanie Karrenberg    Blau-Weiß

 

Schülerschützen Königsvogel

 

Kopf                   Alisha Reuland              Amazonen-Corps
Re. Flügel Julien Wellenberg Baccara
Li. Flügel Alina Lahme Amazonen-Corps
Schweif Celina vom Weg Baccara
Rumpf Nadine Donde Amazonen-Corps
König Alina Jahn 10te Reserve

 

 

 

 

 


 

Ohne Ehrenamt geht es nicht

 

Spendencheck-Übergabe an Hospizbewegung

 

Am Donnerstag, dem 11.01.2018, um 10 Uhr wird Peter Ries vom Stadtteilportal einen Spendencheck an die Ökumenische Hospizbewegung Düsseldorf-Süd e.V., Ricarda-Huch-Straße 2 in Garath übergeben.

 

Garath | 07.01.2018 (sgh). Die Spenden sammelte Redakteur überwiegend bei Garather- und Hellerhofer Gewerbetreibenden ein, die mit einem Logo ihres Unternehmens kostenfrei auf der Non-Proft-Seite des Stadteilportals vertreten sind. Aber auch Mitglieder des BIG Seniorenclubs haben es sich nicht nehmen lassen, etwas für die gute Sache zu spenden.

Da das Stadtteilportal als „Non-Profit“ (nicht kommerziell) ausgerichtet ist, bot ich den Gewerbetreibenden an, sich mit einem von mir selbst erstellten Logo in der Rubrik „Gewerbe & Dienstleistungen“ kostenfrei zu präsentieren.

 

"Weil viele dafür bezahlen wollten, bot ich ihnen an, einmal zum Jahresende freiwillig für einen guten Zweck in Garath oder Hellerhof zu spenden, da ich keine Einnahmen erzielen darf und will. Dieses Jahr sammelte ich für die Ökumenische Hospizbewegung Garath. Denn ich weiß, was sie leisten und was es bedeutet, sich für andere einzusetzen und sie menschenwürdig und liebevoll auf ihrem letzten Weg zu begleiten", so der 60-jährige Journalist und Kommunalpolitiker Peter Ries, dem es ein besonderes Anligen ist, einen sozialen Beitrag hier in Garath und Hellerhof zu leisten wo Vereine, Institutionen und Einrichtungen sich Tag ein und Tag aus um Menschen und deren Nöte kümmern und sich uneigennützig sozial engagieren.

 

Die Hospizbewegung ist eine von vielen Organisationen, die dies mit viel Verstand und Liebe praktiziert. Darum habe Ries sich entschlossen, sie dieses Jahr mit einer Spende zu bedenken. Der Stadtteiportal-Betreiber möchte sich bei allen bedanken, die mit ihrer Spende dazu beigetragen haben und hoffe, dass dieses Ergebnis nächstes Jahr erneut erreicht werden kann - denn ohne das Ehrenamt geht es nicht!", sagt Ries.

 

Weitere Informationen zu diesem Thema:

 

Claudia Gelb und Ulla Gossen

Ökumenische Hospizbewegung Düsseldorf Süd e.V.

Ricarda-Huch-Str. 2
40595 Düsseldorf

Tel.:
0211 - 702 28 30
kontakt@hospizbewegung-duesseldorf-sued.de
www.hospizbewegung-duesseldorf-sued.de