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Tierhasser legen tödliche Köder aus

 

Giftköder Radar und Giftwarnkarte kostenlos als App erhältlich

 

Giftköder Radar und Giftwarnkarte kostenlos als App erhältlich

 

Düsseldorf/Garath. 17.03.2018 (sgh). Nicht nur auf Facebook liest man es immer wieder, dass sich Hundebesitzer gegenseitig warnen, wo sie Köder mit Gift oder mit Nägeln entdeckt haben. Diese Köder können bei manchen Hunden sogar zum Tod führen.

 

Warum Menschen solche Giftköder auslegen, lässt sich nicht genau sagen. Sicher ist nur, dass diese Täter sadistische Neigungen haben müssen, wenn sie Köder auslegen, die zum Beispiel mit Glas, Nägeln, Rasierklingen, Schrauben oder Rattengift gespickt sind. Sie nehmen in Kauf, dass sich nicht nur Hunde, sondern auch viele andere Tiere so schwer verletzen können, dass sie daran qualvoll verenden. Experten raten den Hundebesitzern bei den ersten Anzeichen, dass Ihr Hund einen Giftköder oder einen mit Nägeln gespickten Köder verschluckt haben könnte, schnellstens zum Tierarzt zu gehen. Nur so sei die Wahrscheinlichkeit hoch, dass das Tier gerettet werden könne. Auch solle man Köder immer bei der Polizei melden.

 

Ein Radar für Giftköder

 

Giftköder Radar ist eine Informationsplattform mit derzeit 9715 Fundorten. Mit mehr als 160.000 Mitgliedern ist der Giftköder Radar die reichweitenstärkste Plattform für Giftköderfunde in ganz Europa.

 

Giftköder Radar informiert Hundehalter über vorsätzlich ausgelegte Giftköder und mutmaßliche Gefahrenzonen. Der Giftköder Radar funktioniert unterwegs auf der "Gassi-Runde" entweder in Kombination mit einer kostenlosen App für iPhone und Android oder ganz bequem über den Browser am PC Zuhause.

 

Um vorsätzlichen Missbrauch vorzubeugen, überprüft ein erfahrenes Team alle gemeldeten Fundorte vor der Veröffentlichung. Dafür werden beispielsweise bei Veterinärämtern, Tierärzten oder Polizeidienststellen sachdienliche Informationen zum Fundort eingeholt.

 

Zum Giftköder Radar: www.giftkoeder-radar.com

 

 


 

Osterfereien: Ermäßigung für Düsselpass-Inhaber

 

Es gibt noch freie Plätze für die Düsselferien

 

Osterfereien: Ermäßigung für Düsselpass-Inhaber: Es gibt noch freie Plätze für die Düsselferien. Bild: pixabay

 

In etwa zwei Wochen können sich die Düsseldorfer Schüler und Schülerinnen wieder freuen. Denn dann beginnen (am 26.03.2018) wieder die Osterferien. Für Kinder, deren Eltern arbeiten müssen, bietet die Stadt auch in diesem Jahr die Düsselferien an. Es gibt 40 Angebote in der Stadt, wer mag, kann aber auch weiter wegfahren. Zu empfehlen sind die Programme in den Stadtteilen. Schon ab 35 Euro pro Woche gibt es z. B. Ganztagsbetreuung mit Ausflügen und Verpflegung. Eltern können ihre Kinder noch bis kurz vor den Ferien anmelden.

 

Düsselpass Foto: DüsseldorfErmäßigung für Familien mit geringem Einkommen

 

Familien mit geringerem Einkommen erhalten in Verbindung mit dem Düsselpass eine Ermäßigung. Reiseziele und Kosten siehe hier. Genaue Hinweise über die Voraussetzungen und den Antrag erhalten Sie auf der Informationsseite zum Düsselpass.

 

 

 


 

Vorsicht vor K.O.-Tropfen

 

Polizei warnt in der närrischen Zeit vor K.O.-Tropfen

 

 

Vorsicht K.O.-Tropfen. Foto: Polizei NRW

 

Egal ob Karneval oder Fasching – in der fünften Jahreszeit wird ausgiebig gefeiert. Leider mit dabei: Die im Volksmund als K.O.-Tropfen bekannten Flüssigkeiten wie beispielsweise Liquid Ecstasy. Unbekannte mischen ihren Opfern die Tropfen in Getränke und machen sie damit willen- oder sogar bewusstlos, um sie anschließend zu berauben oder zu vergewaltigen. Die Polizei gibt Tipps, wie sich jeder schützen kann.

 

Düsseldorf/Garath. 07.02.2018 (sgh). Kurz mal das Glas für einen Gang nach draußen stehen gelassen, ein Unbekannter schmeißt eine Runde für die ganze Bar - so oder so ähnlich spielen sich die Szenarien ab, in denen Gelegenheiten entstehen, unbeobachtet etwas ins Getränk gemischt zu bekommen. „Man sollte sein Getränk immer im Blick behalten und bei offenen Getränken, die einem von Unbekannten spendiert werden vorsichtig sein“, rät Gerhard Klotter, Vorsitzender der Polizeilichen Kriminalprävention der Länder und des Bundes. Denn dem Getränk können unbemerkt sogenannte K.O.-Tropfen hinzugefügt worden sein. Oft handelt es sich dabei um GHB (Gammahydroxybutyrat), auch bekannt als Liquid Ecstasy. Es werden aber auch andere farb- und geruchlose Medikamente und Beruhigungsmittel verwendet.

 

Schon zehn bis zwanzig Minuten nach der unbewussten Einnahme beginnen die Tropfen zu wirken: Nach anfänglicher Euphorie folgen Übelkeit, Schwindel und plötzliche Schläfrigkeit. Das Opfer wacht später auf und kann sich an nichts erinnern. „Eine Kombination aus Alkohol oder anderen Drogen mit solchen K.O.-Tropfen ist besonders gefährlich. Häufig kann sich das Opfer danach gar nicht oder nur noch verschwommen daran erinnern, was passiert ist. Durch diesen Mischkonsum erhöht sich zudem enorm das Risiko, einen gesundheitlichen Schaden davonzutragen. Bei einer zu hohen Dosis kann es bis zum Ersticken durch Atemlähmung kommen“, warnt Klotter.

 

Hat man den Verdacht, dass einem K.O.-Tropfen verabreicht wurden z.B. weil man motorische oder psychische Auffälligkeiten verspürt, die man sich nicht erklären kann, sollte man schnellstens einen Arzt oder die nächste Notaufnahme eines Krankenhauses aufsuchen. K.O.- Tropfen können nur wenige Stunden nach dem Konsum in Urin oder Blut nachgewiesen werden.

 

„Dann ist es wichtig sofort Anzeige bei der Polizei zu erstatten, denn das Verabreichen von K.O.-Tropfen kann verschiedene Straftatbestände erfüllen wie gefährliche Körperverletzung oder Verstöße gegen das Betäubungs- bzw. Arzneimittelgesetz. Nur mit einer Anzeige ist es möglich, Täter dingfest zu machen und damit auch andere davor zu schützen, ebenfalls Opfer zu werden“, so Klotter weiter.

 

Selbst schützen kann man sich am besten, indem man sein Getränk nicht aus den Augen lässt oder Freunde bittet auf das Getränk zu achten. Außerdem sollten von Fremden keine offenen Getränke angenommen werden.

 

Tipps:

  • Getränke bei der Bedienung bestellen und selbst entgegennehmen.
  • Von Unbekannten keine offenen Getränke annehmen.
  • Offene Getränke nicht unbeaufsichtigt lassen.
  • Bei Übelkeit Hilfe beim Personal suchen.
  • Freundinnen und Freunde achten aufeinander und lassen ihre Getränke nicht aus den Augen.
  • Freundinnen und Freunde holen im Ernstfall sofort ärztliche Hilfe für das Opfer und verständigen das Personal.

 

Weitere Informationen zum Thema K.O.-Tropfen

 

 


 

 

Falsche Polizeibeamte am Telefon

 

Präventionstipp für Bürgerinnen und Bürger

 

Falsche Polizei

 

Ältere Menschen werden zunehmend von Straftätern angerufen, die sich als Polizeibeamte ausgeben. Die Anrufer manipulieren ihre Opfer, indem sie ihnen augenscheinlich überzeugende Geschichten über aktuelle Straftaten erzählen und sie zum vermeintlichen Schutz ihres Eigentums auffordern, Geld oder Wertgegenstände auszuhändigen. Dabei erscheint auf dem Telefondisplay sogar die Notrufnummer 110.

 

Die falschen Polizeibeamten schildern z. B. die Festnahme ausländischer Einbruchsbanden, bei denen Listen möglicher Einbruchsopfer gefunden wurden. Sie fordern die Opfer auf, Wertgegenstände und Bargeld „vorübergehend“ und nur zum Schutz an einen vermeintlichen Kollegen zu übergeben.

 

Sie geben den Opfern vor, dass diese zur Mithilfe verpflichtet seien, um die „Täter“ festnehmen zu können. In manchen Fällen werden die Opfer dazu gebracht, ihr gesamtes Vermögen von der Bank nach Hause zu holen, da Bankangestellte zu den angeblichen Straftätern gehören sollen.

 

Durch mehrere, teils stundenlange Telefonanrufe erhöhen die Anrufer den psychischen Druck auf ihre Opfer. Sie fordern sie teilweise auf, nur noch über das Handy zu telefonieren. Die Telefonate dauern so lang an, bis Bargeld und Wertgegenstände an der Wohnungstür oder auf der Straße übergeben oder an einem vereinbarten Ort abgelegt wurden.

 

Im Telefondisplay erscheint die Nummer der Polizei oder einer anderen Behörde

 

Über ausländische Telefondienstanbieter sind die Täter in der Lage, jede beliebige Rufnummer im Display des Angerufenen einzublenden. Die Nummer auf dem Telefondisplay liefert daher lediglich einen Anhaltspunkt, wer der Anrufer sein kann. Sie ist keineswegs eine sichere Identifikationsmöglichkeit.

 

Wenn Sie selbst angerufen werden:

 

Bei einem Anruf der Polizei erscheint nie die Notrufnummer 110 in Ihrem Telefondisplay.

 

 - Gibt sich der Anrufer als Polizeibeamter/-beamtin aus, lassen Sie sich den Namen nennen und rufen Sie Ihre örtliche Polizeibehörde an.

 - Vergewissern Sie sich, ob es diesen Polizeibeamten/-beamtin gibt und wie er/sie erreichbar ist.
 

 - Geben Sie unbekannten Personen keine Auskünfte über Ihre Vermögensverhältnisse oder andere sensible Daten.
 

 - Öffnen Sie unbekannten Personen niemals die Tür oder ziehen Sie eine Vertrauensperson hinzu.
 

Übergeben Sie unbekannten Personen NIEMALS Geld oder Wertsachen. Auch nicht Boten oder angeblichen Mitarbeitern der Polizei, Staatsanwaltschaften, Gerichten oder Geldinstituten.

 

Falls Sie unter der Rufnummer 110 mit einer Vorwahlnummer angerufen werden, legen Sie auf und wählen Sie selbst die 110. Schildern Sie den Sachverhalt der Polizei.

 

Wenn Sie Opfer eines solchen Anrufes geworden sind, wenden Sie sich in jedem Fall an die Polizei und erstatten Sie eine Anzeige.

 

Vorbeugungstipps für ältere Menschen zu weiteren Themen finden Sie in den Broschüren „Sicher Leben“ und „Sicher zu Hause“ und auf den Internetseiten des Programms Polizeiliche Kriminalprävention unter: www.polizei-beratung.de