Tag des Unfallopfers in Düsseldorf

 

Voller Erfolg mit Bühnenprogramm und spektakuläre Stuntschows 

 

Innenminister Herbert Reul, Oberbürgermeister Thomas Geisel, Polizeipräsident Norbert Wesseler und Stefanie Jeske, 1. Vorsitzende Subvenio e.V.", eröffneten den Tag des Unfallopfers auf dem Schadowplatz. Foto: Uwe Schaffmeister

Aus Anlass des Tags des Unfallopfers bot der Kriminalpräventive Rat der Landeshauptstadt Düsseldorf am vergangenem Samstag (14. April) auf dem Schadowplatz nicht nur ein Programm für Unfallopfer, sondern auch für Menschen, die Unfällen vorbeugen möchten, an. Immerhin verletzen sich laut Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin rund zehn Millionen Menschen pro Jahr in Deutschland bei Unfällen.

 

 

 

Düsseldorf | 16.04.2018 (pri). Eröffnet wurde das umfangreiche Program von Landesinnenminister Herbert Reul, Oberbürgermeister Thomas Geisel und Polizeipräsident Norbert Wesseler. Die Fachgruppe Opferschutz des Kriminalpräventiven Rates rückte alle diejenigen ins Bewusstsein, die schon einmal einen Unfall erlitten haben und mit den Folgen des Unfalls umgehen mussten. Insbesondere die Unterstützungseinrichtungen aus Düsseldorf wie "subvenio e.V." und die Ambulanz für Gewaltopfer beim Gesundheitsamt der Landeshauptstadt Düsseldorf, sowie Hauptkommissar Joachim Tabath von der Verkehrsprävention für Senioren standen den Besucherinnen und Besuchern als Ansprechpartner zur Verfügung. Neben verschiedenen Ständen, die zum Mitmachen einluden, gab es ein vielfältiges Bühnenprogramm und eine spektakuläre Stuntschow mit anschließender Vorführung von Erster Hilfe. Verschiedenen Simulatoren wie Ablenkungs-, Motorrad-, Auto- und Überschlagssimulator sowie ein Seh- und Reaktionstest warteten auf die Besucher.

 

Spektakuläre Stuntshow beim Tag des Unfallopfers 2018 auf dem Schadowplatz. Foto: Uwe SchaffmeisterUnfälle passieren täglich. Ob im Haushalt, beim Sport, im Zusammenhang mit Tieren oder im Straßenverkehr. Die Folgen reichen von kleineren Blessuren ohne nennenswerte Einschränkungen bis hin zu schwersten Verletzungen, die sowohl das Leben des Unfallopfers als auch das seiner Familie und das soziale Umfeld komplett verändern. In jedem Fall ist professionelle Hilfe erforderlich. Am Tag des Unfallopfers sollte aufgezeigt werden, dass einerseits Opfer von Unfällen, andererseits aber auch Zeugen oder Angehörige Unterstützung und Hilfe benötigen.

 

Das Team von "subvenio" freut sich, dass sie mit dem Aktionstag viele Menschen mit dem Thema „Unfallopfer“ erreichen konnten und auch Gäste, wie Innenminister Herbert Reul, Oberbürgermeister Thomas Geisel und den Polizeipräsidenten Norbert Wesseler einmal mehr auf die Probleme, mit denen Menschen nach einem Unfall zu kämpfen haben, aufmerksam machen konnten.

 

Der Tag des Unfallopfers im April ist angelehnt an den Weltgedenktag für Unfallopfer im Straßenverkehr, der jedes Jahr am dritten Sonntag im November begangen wird.

 


 

 

"Alles muss raus"

 

Elanza in Benrath schließt nach nur zehn Monaten

 

Kunde klagt über zu wenig Konfektionsgrößen

 

von Peter Ries

 

 

Plakate mit der Aufschrift "Alles muss raus" prangen auf Plakaten in den Schaufenstern und auf Kundenstoppern vor dem Eingang des Modekaufhaus Elanza am Benrather Markt.


Nach kaum einem Jahr schließt auch die Filiale in den ehemaligen Räumen des Traditionsunternehmen Strauss in Benrath am Markt wieder. Seit einigen Tagen läuft hier der Ausverkauf.

 

Benrath 08.03.2018 (pri). Bereits Anfang Oktober vermeldete das Online-Branchenmedium Insolvenz-Portal, dass die GMG Retail GmbH, in Person von Geschäftsführer Rainhard Walter Fislage, im Oktober 2017 Antrag zu Eröffnung eines Insolvenzverfahrens in Eigenverwaltung beim Amtsgericht Düsseldorf gestellt hat. Drohende Zahlungsunfähigkeit im laufenden Geschäftsbetrieb. Hohe Anlaufverluste der ersten Monate und, damit einhergehend, Umsätze die hinter den Erwartungen zurückgeblieben, seien der Grund für diese Entscheidung gewesen.

 

Mit den Instrumenten eines Insolvenzverfahrens in Eigenverwaltung soll die Geschäftsführung das Unternehmen aus eigener Kraft sanieren und die Krisenursachen beseitigen können, um es neu und rentabel aufstellen zu können. Die GMG Retail GmbH, eine Tochter des belgischen Textilriesen Vegotox mit Sitz in Monheim, hatte im vergangenen Jahr die Warenhauskette Elanza gegründet. Das junge Unternehmen, welches unter der Marke „elanza“ bekannt ist, betreibt 13 Einzelhandelsfachgeschäfte, vornehmlich in Nordrhein-Westfalen, mit Fashion und Home-Markenwaren. Am 21. März ist letzter Verkaufstag.

 

Nachdem Strauß 2017  pleite ging, übernahm die Modekette Elanza Fashion & Home bundesweit über ein Dutzend der ehemaligen Straß-Verkaufsflächen. Mit „elanza“ wollte GMG das Konzept eines sogenannten Nachbarschaftskaufhauses mit etablierten und neuen deutschen Markenherstellern im Bereich Damen- und Herrenmode umsetzen.

 

Ernst H. aus Benrath und ehemaliger Kunde berichtet, dass „Elanza“ zwar auch Markenware verkaufe, jedoch das Konzept von Strauss weitestgehend übernommen habe. Wie einst bei Strauss und heute noch bei den Modeketten H&M Zara, Marco Polo, S. Oliver oder Mango, würde man auch in dem selbsternannten „Nachbarschaftskaufhaus“ überwiegend Kleidergrößen finden, die nach dem gängigen Schönheitsideal oder Schaufensterpuppen-Größen geschneidert seien. „Zu oft fallen die Größen je nach Marke nicht nur unterschiedlich aus, sondern sind auch oft einfach zu teuer.

 

„Ich denke, dass Anbieter von Kleidung zukünftig keine Chance haben, dauerhaft am Markt zu bleiben, wenn sie weiterhin ignorieren, dass die Online-Shops ihnen die Butter vom Brot nehmen, die in der Lage sind, alle Konfektionsgrößen anzubieten.  Inhaber von Bekleidung und Mode sollten sich endlich einmal darauf besinnen, dass die überwiegende Bevölkerung nicht mehr nur noch aus „Hungerhaken“ und „unterernährten“ Menschen besteht - das war vor dem „Wirtschaftswunder“ der fünfziger Jahren noch häufig der Fall, ärgert sich der 31-jährige und 1,84 mtr. große Dachdecker mit EU-Konfektionsgröße 60.

 

Nun, schließt auch das Nachfolgeunternehmen nach einem kurzen Debüt seine Filialen. In Düsseldorf Ratingen hat der Ausverkauf bereits stattgefunden. Weitere, wie die Filialen Krefeld, Köln, Bergisch Gladbach, Moers und Viersen werden folgen oder haben bereits mit dem Ausverkauf begonnen.

 


 

 

VdK und SoVD ziehen vor das Bundesverfassungsgericht

 

Verbände haben bei der abschlagsfreien Rente ab 63 für besonders langjährige

 

Versicherte verfassungsrechtliche Bedenken

 

VdK und SoVD ziehen vor das BundesverfassungsgerichtDer Sozialverband VdK Deutschland und der Sozialverband Deutschland (SoVD) wenden sich mit zwei gemeinsamen Verfassungsbeschwerden (Aktenzeichen: 1 BvR 323/18 und Aktenzeichen: 1 BvR 324/18) gegen aktuelle Regelungen der abschlagsfreien Rente mit 63.

 

Konkreter Anlass für die Verfassungsbeschwerden sind zwei Urteile, in denen das Bundessozialgericht meint, dass es nicht gegen den Gleichheitsgrundsatz verstoße, dass für den Rentenanspruch Zeiten der Arbeitslosigkeit in den letzten zwei Jahren vor Rentenbeginn nur ausnahmsweise bei Insolvenz oder Geschäftsaufgabe berücksichtigt werden (Aktenzeichen: B 5 R 8/16 R und Aktenzeichen: B 5 R 16/16 R). Sonstige unverschuldete Zeiten der Arbeitslosigkeit werden von Gesetzes wegen in den letzten zwei Jahren vor der Rente nicht berücksichtigt.

 

„Es ist völlig unverständlich, dass ein Arbeitsplatzverlust nur bei Insolvenz und Geschäftsaufgabe zur abschlagsfreien Rente führen kann. Wir sehen in dieser willkürlichen Ungleichbehandlung bei der Bewertung von Zeiten der Arbeitslosigkeit einen Verstoß gegen den allgemeinen, im Grundgesetz festgelegten Gleichheitsgrundsatz“, erklärt Ulrike Mascher, Präsidentin des Sozialverbands VdK Deutschland.

 

„Über sein eigentliches Ziel, Sozialmissbrauch vorzubeugen, ist der Gesetzgeber hinausgeschossen. Und das müssen nun die Arbeitnehmer ausbaden, die kurz vor der Rente unverschuldet in Arbeitslosigkeit geraten, soweit dies nicht speziell auf einer Insolvenz oder Geschäftsaufgabe des Arbeitgebers beruht. Diese Betroffenen dürfen jedoch nicht länger mit denjenigen über einen Kamm geschoren werden, die eine Verabredung mit ihrem Arbeitgeber eingehen, um Arbeitslosengeld beanspruchen zu können. Deshalb sind die Verfassungsbeschwerden erforderlich“, sagt SoVD-Präsident Adolf Bauer.

 

 

Zum Hintergrund:

Seit dem 1. Juli 2014 kann die Altersrente für besonders langjährige Versicherte bereits mit Vollendung des 63. Lebensjahres abschlagsfrei in Anspruch genommen werden.

Dafür muss unter anderem neben den Pflichtbeitragszeiten und weiteren Kriterien die Wartezeit von 45 Jahren erfüllt sein.

 

Alle Zeiten des Bezugs von Arbeitslosengeld zählen hier mit, allerdings nicht die letzten zwei Jahre vor Rentenbeginn. Hier gibt es lediglich zwei Ausnahmen: Entweder ist die Arbeitslosigkeit Folge einer Insolvenz des Arbeitgebers, oder dieser hat sein Geschäft oder Unternehmen vollständig aufgegeben. Nur dann wird die Arbeitslosigkeit des Versicherten auf die Wartezeit angerechnet.

 

 


 

Dreck-Weg-Tag 2018

 

Für ein sauberes Garath und Hellerhof:

 

Redaktion des "Stadtteilportals" macht mit

 

Samstag, 17. März

 

 

Düsseldorf/ Garath | 15.02.2018 | (pri). Alle Institutionen, Organisationen, Vereine, alle Privatinitiativen und Einzelgänger sind unter dem Motto "Kehre vor deiner eigenen Tür" aufgerufen, etwas für das saubere Image der Heimatstadt zu tun.

 

Der Verein Pro Düsseldorf e.V. engagiert sich für Düsseldorf und fördert bürgerschaftliches Engagement. Unter anderem organisiert Pro Düsseldorf seit vielen Jahren den "Dreck-Weg-Tag", an dem sich regelmäßig viele Freiwillige beteiligen und Abfälle von öffentlichen Flächen einsammeln. Der Dreck-Weg-Tag 2018 findet am 17. März statt. Werden Sie aktiv!

 

Dabei gibt es sogar vieles zu gewinnen. Schulen und Kindertagesstätten winken dreimal 200 Euro, Einzelpersonen können 200, 700 oder 1000 Euro, Eintrittskarten für DEG-Spiele, Jazz Rallye oder Fortuna-Matches gewinnen. Aktuell stehen 38 Preise auf der Liste. Es werden aber noch ein paar mehr werden.

 

Mach mit: erst anmelden, dann mitmachen!

 

Wer am Dreck-weg-Tag mit kostenlosem Arbeitsmaterial (Warnwesten*, Handschuhen und Müllsäcken) mitmachen möchte, muss sich zuvor anmelden. Man kann sich allein oder als Gruppe anmelden – entweder für das gemeinschaftliche Mitmachen anmelden oder für das Mitmachen im Rahmen einer eigenen Aktion.

 

Wo und wie anmelden?


Anmeldungen werden im Zeitraum 14. Februar 2018 bis einschließlich 14. März 2018 telefonisch oder online angenommen.

 

Telefonisch: 0211 6006 841 841 (Mo. bis Fr. 10.00 – 15.00 Uhr);
Online:
Das Anmeldeformular
Dreck-weg-Tag 2018 Flyer

 

Nähere Informationen zum Dreck weg Tag gibt es auf der Website www.pro-duesseldorf.de. Wer am 17. März mitmachen möchte und dazu weitere Fragen hat, wendet sich am besten telefonisch an das Büro oder per Mail an info@pro-duesseldorf.de. Übrigens: Der verantwortliche Redakteur und Betreiber des "Stadtteilportals", Peter Ries, hat sich bereits angemeldet. Er wird die Bürgerwiese "Grüne Perle von Garath" reinigen, die er im Rahmen seiner Patenschaft seit 2017 betreut. Machen Sie es ihm doch einfach nach - "für ein sauberes Garath und Hellerhof".

 

Auch in Garath und Hellerhof gibt es einige Ecken, die den Dreck-Weg-Tag dringend vertragen können. Auch in Garath und Hellerhof gibt es einige Ecken, die den Dreck-Weg-Tag dringend vertragen können. Fotos: P. Ries Auch in Garath und Hellerhof gibt es einige Ecken, die den Dreck-Weg-Tag dringend vertragen können. Fotos: P. Ries

 

 

Online-Anmeldung für den Dreck-weg-Tag am 17.03.2018


Hinweise "für ein sauberes Garath und Hellerhof":



Der Dreck-weg-Tag findet am 17. März 2018 von 10 – 13 Uhr statt. Dabei geht es um Aktionen im Bereich von öffentlichen Flächen. Jeder kann entscheiden, wo er aufräumt. Dabei sind Einzelaktionen (z.B. in Wohnortnähe) möglich, man kann aber auch zu einem Treffpunkt gehen.

 

Wichtig ist die rechtzeitige vorherige Anmeldung zum Dreck-Weg-Tag. Die Anmeldung von Einzelaktionen bitte bis spätestens 14.03.2018 vornehmen. Bei der Anmeldung muss genau angegeben werden, wo die gefüllten Dreck-weg-Säcke am Dreck-Weg-Tag gelagert werden, damit die AWISTA GmbH die Abfälle bis 14:30 Uhr abholen kann. Für die Teilnahme an den vorgegebenen Treffpunkten ist eine Anmeldung bis zum 16.03.2018 möglich. Wenn Sie noch weitere Fragen haben, wenden Sie sich bitte an die Anmelde-Hotline: 0211 – 6006 841 841. Die Hotline ist erreichbar Montag – Freitag von 10 – 15 Uhr. Als Arbeitsausrüstung werden den Teilnehmern Handschuhe, Müllsack und Sicherheitsweste zur Verfügung gestellt. Gruppen erhalten maximal 10 Westen. Diese sind für die Mitglieder der Gruppe bestimmt, die für die Sicherheit sorgen.


Zusatz:


Der Dreck-weg-Tag soll nicht als Gelegenheit genutzt werden, das Vereinsgelände oder das Clubhaus zu entrümpeln. Dafür bietet die AWISTA GmbH andere Gelegenheiten.

 

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Info:

 

DRECK WEG TAG im Buch der Rekorde

 

Im Jahr 2017 sammelten 6.800 Teilnehmer, darunter 26 Schulen und 23 Kindertagesstätten, 20,5 t Müll und setzten so ein deutliches Zeichen für eine saubere und somit liebens- und lebenswerte Stadt Düsseldorf. Ingo Lentz, Vorsitzender der Initiative: „Für uns sind das die wahren Helden, die sich mit wirklich großem Engagement gegen die Vermüllung unserer schönen Stadt stellen. Zusammen mit unseren Partnern PSD Bank Rhein Ruhr und AWISTA werden auch wir unser Bestes geben, damit der Dreck weg Tag 2018 wieder ein voller Erfolg wird."

Der Dreck weg Tag fand 1999 zum ersten Mal statt. Seitdem haben sich insgesamt 165.000 Düsseldorfer individuell oder in Gruppen gemeldet, um bei dieser Veranstaltung ein klares Zeichen gegen die Achtlosigkeit und Mutwilligkeit ihrer Mitbürger zu setzen. In dem Zeitraum von 17 Jahren wurden so über 1.000 Tonnen Müll gesammelt. 2001 hat es der Düsseldorfer Dreck weg Tag sogar in das Guinnessbuch der Rekorde geschafft.


 


 

 

GroKo, Trump und Brexit beim Rosenmontagszug

 

Jacques Tillys Mottowagen: Bissig wie immer

 

Mottowagen Rosenmontagszug Düsseldorf Foto: Ries (sgh)

 

Düsseldorf | 12.02.2018 | (pri). 450.000 Jecken bejubelten in der Landeshauptstadt nach Angaben des Comitee Düsseldorfer Carneval e.V. (CC) ihren Rosenmontagszug standesgemäß mit dreifachem Helau. Gegen 13.30 Uhr stieg die Stimmung am Rathaus, als der "Zoch" auf den Marktplatz einbog.

 

Von der Zuschauertribüne vorm Rathaus jubelten da schon Oberbürgermeister Thomas Geisel und seine Gattin Vera - verkleidet als Bonnie und Clyde - den Zug-Akteuren zu. Unter den über 900 Gästen war auch Ehrengast Jan Hofer von der Tagesschau und Kabarettist Jürgen Becker, der mit seinem Besuch eine freundschaftliche Brücke zwischen Köln und Düsseldorf schlug.

 

Thematischer Höhepunkt des diesjährigen Düsseldorfer Rosenmontagszuges, der unter der Regentschaft des Prinzenpaares Venetia Yvonne (Yvonne Stegel) und Prinz Carsten II. (Carsten Gossmann) stand, war das Motto "Jeck erst recht". Zahlreiche Wagen der Karnevalsgesellschaften interpretierten das Motto auf eigene kreative Weise.

 

Die Mottowagen wurden - wie in den vergangenen Jahren - von Wagenbaumeister und Künstler Jacques Tilly geschaffen. Themen wie "GroKo", Trump und Brexit wurden in Szene gesetzt. Tillys humoristisch-bissiger Rundumschlag wurde mit Spannung erwartet und mit Applaus bedacht.

 

Ein Video zu diesem Thema finden Sie auf YouTube unter: www.youtube.com/stadtduesseldorf

 

Mottowagen Rosenmontagszug Düsseldorf Foto: Ries (sgh) Mottowagen Rosenmontagszug Düsseldorf Foto: Ries (sgh)
Tilly und Jürgen Becker: Rosenmontagszug Düsseldorf Foto: Ries (sgh)
Mottowagen Rosenmontagszug Düsseldorf Foto: Ries (sgh) Rosenmontagszug Düsseldorf Foto: Ries (sgh)

 

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Rosenmontag: Glascontainer füllten sich stetig

 

Zwischenbilanz des Ordnungsamtes und der Feuerwehr

 

Rosenmontag: Glascontainer füllten sich stetig

 

Für das Ordnungsamt, das am Rosenmontag rund 220 (2017: 240) Kräfte – inklusive privater Sicherheitsdienste und Verwaltungskräfte – im Einsatz hatte, stand an diesem Tag neben dem Glasverbot auch der Jugendschutz im Vordergrund.

 

Düsseldorf | 12.02.2018 | (pri). Seit Weiberfastnacht bis Rosenmontag waren so vom OSD 570 "positive" Jugendschutzkontrollen (2017: 95) vorgenommen worden. Dieses rund 500 Prozent höhere Ergebnis führt der OSD auf zahlreiche Gruppen Jugendlicher vorwiegend aus dem Ruhrgebiet zurück, die insbesondere am Karnevalssonntag ungewöhnlich gehäuft an den Glasverbotssperren auffielen. Zwar hielt der Ordnungs- und Servicedienst an den 16 Kontrollpunkten zur Altstadt biologisch abbaubare Becher zum Umfüllen bereit, doch war den jungen Menschen offenbar nicht bekannt, dass das Ordnungsamt nicht nur die Einhaltung des Glasverbots, sondern auch die Einhaltung der Bestimmungen des Jugendschutzes überwachte. Die ertappten Jugendlichen mussten widerrechtlich mitgeführten Alkohol vor Ort vernichten und die Flaschen in die Container werfen, die sich an den 16 Kontrollstellen zusehens füllten.
 

 


 

 

Zugabe und stehende Ovationen

 

Musikalischer Zauber am Kobi

 

Gastbeitrag: redigiert von Peter Ries: Stadtteilportal (SGH)

 

 

Zugabe und stehende Ovationen Musikalischer Zauber am Kobi

 

Urdenbach/Garath | 25.01.2018 | (pri/bmk). Mit Stücken wie den „Raiders March“, bekannt aus dem Film Indiana Jones - Jäger des verlorenen Schatzes, verzauberten die Jungs und Mädchen des Gymnasiums Koblenzer Straße beim diesjährigen Winterkonzert.

 

Dargeboten wurde ein gut vorbereiteter und abwechslungsreicher musikalischer Strauß an dem die Bläserklassen 5/6, die Schulchöre, das Junior-Orchester und das KOBI-Blasorchester unter der Leitung der Musiklehrerinnen und -lehrer des Gymnasiums in den letzten Monaten bis zur Perfektion arbeiteten und die Zuhörer förmlich von den Stühlen riss.

 

Ursprünglich sollte das Konzert am 18. Januar stattfinden, welches durch den Orkan Friederike verhindert wurde. Dennoch fanden sich am 25. Januar zahlreiche Gäste zum verspäteten Konzert in der Aula des Gymnasiums ein. Am Ende waren nur noch wenige Plätze frei.

 

Mit dem Volkslied „Brunnenvariationen" und den Song „Let`s Play“ von Eric J. Hovi eröffnete die Bläserklasse 5b den musikalischen Reigen. Obwohl viele Musikanten bis zum Anfang des Schuljahres noch nie ein Instrument in Händen hielten, hatte man Mühe, die Anfänger unter ihnen ausfindig zu machen.

 

Weiter ging es mit dem Unterstufenchor, welches mit Stücken wie „How Far I`ll Go“ aus dem Film Vaiana die Zuschauer in ihren Bann zogen.

 

Der Mittelstufenchor sang unter anderem das Lied „No Roots“ vielen bekannt aus der der Werbung eines Mobilfunkanbieters und die Bläserklasse 6b begeisterte die Zuhörer unter anderem mit „Handclap“ von Fitz and the Tantrums.

 

Mit Klängen des „Raiders March“ und „Highlights from Harry Potter“ heizte das Junior-Orchester das Publikum mächtig ein. Und nach einem kleinen Orchester-Umbau faszinierte das KOBI-Blasorchester das Publikum mit dem Stück „The Phantom of the Opera“ aus dem gleich bekannten Musical.

 

Unter großem Beifall und stehenden Ovationen für das KOBI-Orchester endete der musikalische Zauber mit dem Stück „The Second Waltz“ von Dimitri Schostakowitsch und einer Zugabe „Timber“ von Pittbull feat. Ke$ha

 

 

Info:

Mit der Unterstützung bei der Beschaffung von Musikinstrumenten trägt der Förderverein des KOBI dazu bei, dass dieser musikalische Abend stattfinden konnte. Wer den Förderverein unterstützen möchte, kann dies gegen einen kleinen Betrag tun. Mehr Informationen zum Förderverein 

 

 


 

Stadt sucht Pflegefamilien

 

Hilfe für Kinder, die sich in Krisen- oder Notsituationen befinden

 

 

Um Kindern, die in Not geraten sind und vorübergehend oder auf Dauer nicht bei ihren Eltern leben können, eine gute Betreuung zu bieten, sucht die Landeshauptstadt Düsseldorf dringend Pflegefamilien. Auf 32 großen Stadtinformationsflächen im gesamten Stadtgebiet hat eine Werbekampagne gestartet, um zusätzliche Pflegefamilien zu gewinnen.

 

Die Werbekampagne greift das Bedürfnis der Kinder in Notlagen auf, in Familien wieder Halt und Geborgenheit zu finden. Das Werbemotiv, mit dem bereits vor drei Jahren um Pflegefamilien geworben wurde, hat die Überschrift "Wir suchen Euch!" und spricht die Betrachter aus Sicht der Kinder an. Auf der Werbung ist ein QR-Code aufgebracht, der direkt auf die Internetseite für Interessierte leitet. Zur telefonischen Kontaktaufnahme ab 2. Januar 2018: 89-29870. Weitere Informationen: www.duesseldorf.de/jugendamt.

 

Für Kinder, die sich in Krisen- oder Notsituationen befinden und für die ihre Eltern nicht sorgen können, sind Pflegefamilien häufig die beste Möglichkeit der Betreuung. Es gibt in Düsseldorf jedoch zu wenige Familien, die bereit sind, Kinder vorübergehend oder dauerhaft bei sich aufzunehmen. "Wir müssen immer wieder Kinder in Notsituationen in stationäre Gruppenbetreuung aufnehmen, obwohl diese Kinder viel besser in Pflegefamilien aufgehoben wären. Daher suchen wir weitere engagierte Pflegeeltern, damit hilfebedürftige Kinder ein liebevolles Zuhause erhalten. Das können Paare, Einzelpersonen oder Lebensgemeinschaften mit Kindern und ohne Kind sein. Sie wollen wir mit unserer Kampagne ansprechen," formuliert Stadtdirektor Burkhard Hintzsche die Ziele der Werbemaßnahme.

 

Es gibt zwei verschiedene Formen von Pflegefamilien: Wenn Kinder kurzfristig Schutz und Geborgenheit benötigen, ist eine Bereitschaftspflegefamilie oft ein geeigneter Ort. Die Kinder verbleiben für eine begrenzte Zeit in der Bereitschaftspflege bis die weiteren Perspektive geklärt sind. Ist eine Rückkehr zu den leiblichen Eltern nicht möglich, kann eine Pflegefamilie in der zweiten Form diesen Kindern dauerhaft ein Zuhause geben. Dann werden die Kinder umfänglich in die Pflegefamilie integriert.

 

Für die Bereitschaftspflege stehen in Düsseldorf derzeit 37 Familien zur Verfügung. In diesem Jahr wurden 67 Kinder vorübergehend in diese Familien vermittelt, so dass es teilweise zu Mehrfachbelegungen kam. Diese sollten aber nach Möglichkeit vermieden werden. Weitere Kinder konnten nur in stationärer Gruppenbetreuung aufgenommen werden. Gleichzeitig konnten einige Kinder, die dauerhaft in einer Pflegefamilie aufgenommen werden sollten, nicht vermittelt werden, weil auch dafür geeignete Pflegefamilien nicht zur Verfügung standen.

 

Paare, die Pflegefamilie werden möchten, benötigen keine pädagogische Ausbildung. Sie werden durch die Fachberatung des Jugendamtes begleitet und qualifiziert. Gleichwohl gibt es einige Anforderungen, die sich am besten individuell abklären lassen. Pflegefamilien erhalten monatlich Pflegegeldleistungen für den laufenden Bedarf des Kindes und einen Anerkennungsbeitrag für die Erziehungsleistungen sowie Beihilfe und Zuschüsse, beispielsweise zur Einrichtung eines Kinderzimmers oder für die Klassenfahrt des Pflegekindes.

 

Frau M.: "Bereitschaftspflege bedeutet für uns, einem Kind in einer Krise kurzfristig ein Zuhause zu geben und es gestärkt auf seinen weiteren Weg zu schicken. Dieses Ziel bei einem Kind zu erreichen, gibt uns die Motivation, die Reise mit einem neuen Kind von vorne zu beginnen." (Frau M. ist seit 19 Jahren Bereitschaftspflegefamilie und hat in dem Zeitraum 21 Kinder betreut).

Plakat der Kampagne 2017 für Pflegefamilien 1 MB

Quelle: Stadt Düsseldorf

 


Deutschlandweit größter Skaterpark wird in Eller gebaut

 

 

Richtfest mit Niederreheinmeister Lennard Janssen

 

Richtfest des Skateparks Eller: Oberbürgermeister Thomas Geisel und der Niederrheinmeister im Skate Bowl Lennard JanssenDüsseldorf/Eller | 18.12.2017 | (sgh). An der Heidelberger Straße in Düsseldorf-Eller entsteht zur Zeit ein neues Skaterparadies. Beim Richtfest am Samstag, 16. Dezember, konnten sich alle Interessierten einen ersten Eindruck von der Gestaltung der neuen Skateanlage machen, die die größte ihrer Art in Deutschland wird. Auf einer Fläche von 3.800 Quadratmetern werden Skatebereiche mit verschiedenen Schwierigkeitsgraden geschaffen. Es gibt eine "Kids-Area", eine "Street-Area", eine "Flat-Area" und eine "Bowl-Area", die verschiedene Leistungsanforderungen stellen.

 

Für Oberbürgermeister Thomas Geisel ist es wichtig, dass der Skatepark für alle Altersklassen und jedes Können konzipiert ist, weil so die Jugend- wie auch die Sportförderung in idealer Weise miteinander verknüpft werden. Auch als Wettkampfstätte wird die Anlage zu nutzen sein. "Im Herbst nächsten Jahres können die Deutschen Skateboard Meisterschaften in 'Street' und 'Park' auf der neuen Anlage ausgetragen werden. Das wird nicht nur die Skater interessieren, sondern ist auch eine Bereicherung für die Sportstadt Düsseldorf", so Oberbürgermeister Geisel.

 

Dass sich die Skateboarder auf ihr neues Domizil freuen, wurde auch beim Richtfest deutlich. Dem Architekten Dirk Lücke von Studio L2 Architektur wurde bei der Erläuterung der einzelnen Bereiche großes Interesse entgegengebracht. Er betonte, dass der Entwurf für den Skatepark in enger Zusammenarbeit mit Skateboardern der lokalen Szene und der Marketingagentur Fine Lines entwickelt wurde, so dass sich die neue Anlage ganz an den Bedürfnissen der zukünftigen Nutzer orientiert.

 

Im Frühjahr soll der Skatepark fertiggestellt werden. Dann werden etwa zwei Millionen Euro investiert worden sein. Bis dahin müssen noch einige Flächen betoniert und die Überdachung auf einem Teil der Fläche errichtet werden. Die Arbeiten konnten wegen des vielen Regens im Herbst nicht mehr fertiggestellt werden. Pascal Wiens ist nicht nur Skater, sondern dreht auch eigene Videos, die er dann auf YouTube stellt. Ein Video vom Beginn des Baus des Skateparks in Eller kann hier abgerufen werden.

 

Dass es viele Beteiligte und Unterstützer für den Bau des Skateparks gibt, wurde schon an den Eingeladenen zum Richtfest deutlich. So waren nicht nur Vertreter aus Politik und Verwaltung dabei, sondern auch der Jugendrat mit aktuellen und alten Vertretern. Der Jugendrat hatte seit Beginn seines Bestehens die Einrichtung einer neuen Skateranlage für Düsseldorf gefordert. Ferner waren Vertreter der umliegenden Schulen, die am Bau beteiligten Unternehmen, die Sponsoren Stadtwerke Düsseldorf und die Netzgesellschaft Düsseldorf sowie die Skater eingeladen. Die Stadtwerke Düsseldorf haben das Flutlicht für die Anlage gesponsert und unterstützen den Skatepark mit einem Trinkwasserbrunnen und einer E-Bike-Station.

 

Quelle: Stadt Düsseldorf

 

 


 

 

Seniorenkrabbelgruppe der BIG: "Es hat mal

 

wieder alles gestimmt"

 

Vorweihnachtliche Stimmung mit Günter Westenburger

 

Senioren BIG Feier

Garath | 16.12.2017 | (pri) Zu einer gemütlichen vorweihnachtlichen Feier mit Speis und Trank, hat am vergangenen Donnerstag der Leiter des Seniorenclubs der BIG Günter Westenburger, seine „Seniorenkrabbelgruppe“ - wie er sie mit einem Augenzwinkern gerne nennt – in die Gaststätte Garather Hof eingeladen.

 

Neben vielen netten Gesprächen konnte sich die fröhliche „Seniorenkrabbelgruppe“ über Rinderroulade mit Rotkohl - und anschließend sogar über einen leckeren Kaffee mit Kuchen freuen.

 

„Es hat mal wieder alles gestimmt, das sehr leckere Essen, die Getränke - und dann noch alles für „ümesünst“ (kostenlos). Die gute Stimmung an diesem Nachmittag war kaum zu überhören; die Senioren haben sich eben immer viel zu erzählen“, wie das ehemalige Seniorenratmitglied und Unterstützerin von Günter Westenburger, Ingrid Werres dem "Stadtteilportal" mitteilte.

 

Günter Westenburger und Ingried Werres Senioren BIGAls Dank und Anerkennung für diesen schönen Nachmittag, überreichte Ingrid Werres ein Präsent. Westenburger - der sich immer etwas einfallen läßt, um den Mitgliedern der „Krabbelgruppe“ einen schön Nachmittag zu gestalten und tolle Ausflüge organisiert – war sichtlich bewegt über die Anerkennung seiner Gruppe.

 

Ingrid Werres und Günter Westenburger wünschen allen ein wunderschönes Weihnachtsfest und für 2018 alles Gute, Gesundheit und Erfüllung Ihrer Träume!

 

Am 18. Januar 2018 beginnt die Seniorengruppe das neue Jahr um 14.30 Uhr. Wer einmal gerne mit dabei sein möchte, ist herzlichst eingeladen, uns (jeden Donnerstag ab 14.30 Uhr bei „Hell-Ga, Mehrgenerationenhaus“ auf der Carl-Severing-Str. 4) zu besuchen.

 

 


 

Wiesencafé in Garath bald fertig

 

Möbel bald auch auf der Messe zu sehen

 

Garath | 15.12.2017 | (pri). Mit einem Weihnachts-Suppenfest wurde die Fertigstellung der Bodenplatte des Wiesencafés am Wittenberger Weg gefeiert.

 

Die Leitungen und die Bodenplatte sind nun endlich – nach fast einem Jahr verlegt. Grund genug, dieses Ereignis mit einem Suppenfest für die Bewohner und Schulen in der Nähe zu feiern. Zu gewinnen gab es natürlich auch etwas – nämlich das restliche Bauholz, was die teilnehmenden Schulen für ihren Unterricht gut gebrauchen können.

 

Möbel sollen ausgestellt werden

 

An der Entwicklung der Möbel für das Wiesencafé haben sich Architekturstudenten beteiligt. Wegen der sehr gelungenen Ausführung,  sollen sie bei der nächsten Möbelmesse in Köln ausgestellt werden.

 

Wann die entgültige Finanzierung der Baukosten für das Wiesencafé in Höhe von 450 000 Euro bereitstehen, ist zwar noch unklar - wird aber in den kommenden Wochen bei Gesprächen mit dem Stadtdirektor und dem Oberbürgermeister geklärt werden.

 



 

VdK: Günter Meier bekam großes Lob von Politik

 

Adventsfeier des VdK Ortsverband Benrath-Garath:

 

Posaunenchor sprang ein

 

Adventsfeier VdK Benrath-Garath Bild P. RiesDüsseldorf/Garath: 10.12.2017 (pri).Trotz winterlich-nasskalten Wetters fanden sich viele Mitglieder mit ihren Angehörigen zur diesjährigen Adventsfeier des Ortsverband VdK Benrath-Garath in der Anbetungskirche Hassels ein. Der Vorsitzendes des Ortsverbandes Günter Meier freute sich, unter den vielen Gästen auch den Vorsitzenden des Kreisverbandes, Peter Jeromin und Bürgermeisterin Klaudia Zepuntke (SPD) Begrüßen zu dürfen. Für die Bezirksvertretung 9 überbrachte Dirk Angerhausen (CDU) Grüße. Vom Rat der Stadt Düsseldorf kamen Bettina Wietbrauk und Klaus-Dieter Lukaschewski – ebenfalls CDU, sowie Vetreter der Bezirksvetretung 10, Garath.

 

Bei der Begrüßungsrede hatte der Vorsitzende des Ortsverbandes Günter Meier, eine für ihn unangenehme Pflicht, den Gästen mitzuteilen, dass der für diesen Tag gebuchte "Madrigalchor Schloss Benrath" wegen Krankheit am Vortag komplett abgesagt hatte. Für den Vorsitzenden jedoch etwas ärgerlich und traurig zugleich – was man ihm während seiner Rede anmerkte. Offensichtlich haben sich viele Gäste auf den Auftritt des Chors gefreut.

 

Evangelische Posaunenchor Düsseldorf-HasselsDankenswerterweise sprang der 14-jährige Leon Vogt mit seiner Trompete ein und der „Evangelische Posaunenchor Düsseldorf-Hassels“ unter der Leitung von Jörg Schröder erklärte sich sofort bereit, die Feier mit besinnlichen Liedern zur Adventszeit aufzuwerten.

 

Nach einer kurzen musikalischen Darbietung von Leon und der Ansprache des Pfarrers Florian Specht – der für Pfarrer Christoph Breer einsprang - hatte der Vorsitzende des VdK Kreisverbandes Peter Jeromin Gelegenheit, sich bei Bürgermeisterin Klaudia Zepuntke und den Ratsleuten für ihr Kommen zu bedanken. Das zeige einmal mehr, dass sich auch die Politik sehrwohl für die Arbeit Sozialverbandes interessieren. Jeromin verdeutlichte in seiner Ansprache die Vorzüge einer Mitgliedschaft im VdK Deutschland e.V. der mit seinen landesweit 1,8 Millionen Mitgliedern - von denen alleine in NRW 330.000 und im Kreisverband Düsseldorf 7300 für nur fünf Euro monatlich - eine feste Anlaufstelle bei sozialrechtlichen Problemen vorfänden. Dazu zähle nicht nur die Beratung in allen sozialrechtlichen Fragen vom Schwerbehinderten- bis zum Rentenrecht, sondern ebenso die Rechtsvertretung vor den Sozial- und Verwaltungsgerichten.

 

VdK-Kreisverbandsvorsitzender Peter Jeromin Foto: © P.Ries„Der Sozialverband VdK Deutschland e.V. hat die Sozialgesetzgebung, wie etwa das soziale Entschädigungsrecht und das Schwerbehindertenrecht entscheidend beeinflusst und mitgestaltet und wird auch weiterhin für den Erhalt der sozialen Sicherungssysteme und die Wahrung sozialer Gerechtigkeit kämpfen. Dafür nehme der VdK keine Zuschüsse von Land und Bund an, um unabhängig und frei zu bleiben, sondern bestreitet dies alleine aus dem Mitgliedsbeitrag von fünf Euro“, so Jeromin.

 

Ansprache beim VdK: Bürgermeisterin Klaudia Zepuntke„Das soll Ihnen zeigen, wie sehr verbunden auch die kommunale Politik mit dem Sozialverband VdK ist“, so Bürgermeisterin Klaudia Zepuntke. Sie bedankte sich für die Einladung und hob hervor, dass sie sehr gerne der Einladung gefolgt sei, um zu zeigen, wie sehr sie das Engagent der Ehrenamtlichen des Ortsverbandes Benrath-Garath und die Arbeit des Vorsitzenden Günter Meier schätze.

 

„Als Gemeindeschwester in Flingern weiß ich sehrwohl, was dahintersteckt, ein so schönes Ambiente wie das hier im Gemeindesaal der Anbetungskirche zu schaffen. Der VdK-Kreisverband und Sozialverband Benrath-Garath – wie auch alle anderen in Düsseldorf, leisten eine sehr wichtige sozialpolitische Arbeit für Menschen, die nicht gerade auf der Sonnenseite des Lebens stehen und oft auch auf Hilfe angewiesen sind, die sie hier finden. Denn ohne die Hilfe des VdK hätten viele Menschen in sozialrechtlichen Belangen keine Unterstützung. Dafür stehen die vielen engagierten Menschen im Sozialverband und dafür zeuge ich und das Land Ihnen großen Respekt“, sagte Zepuntke.

 

Ansprache von Dirk Angerhausen beim VDK Adventsfest Foto: © P. RiesBevor Kaffee und Kuchen serviert wurde, richtete Dirk Angerhausen von der Bezirksvertretung 9 das Wort an die Mitglieder und insbesondere an Günter Meier, der sich auch dieses Jahr wieder sehr bemühte, den Mitgliedern einen schönen Nachmittag zu bieten. Angerhausen könne sehr gut nachvollziehen, wie sich Meier gefühlt haben muss, nachdem ihm am Vortag eine Absage des wichtigsten Programmpunktes wegen Krankheit erhielt, auf dessen Darbietung doch der Nachmittag aufbaute. um so mehr freue er sich über die Hilfsbereitschaft des „Evangelischen Posaunenchor Düsseldorf-Hassels“, die kurzerhand einsprangen und es trotzdem ein wirklich schöner Nachmittag wurde. „Wenn man bedenkt, dass dem Posaunenchor vor etwa einer Woche Instrumente im Wert von zehn bis vierzehn Tausend Euro gestohlen wurde und ihnen bestimmt nicht nach Feierlichkeiten zumute ist, finde ich es sehr löblich und großherzig, dass Sie eingesprungen sind. Dafür meinen Respekt“, so Angerhausen, der sich - wie er betonte - hoffentlich "nicht zu weit aus dem Fenster lehne", wenn er verspreche, dass die Bezirksvertretung dem Posuanenchor eine kleine Unterstützung zukommen ließe. Zum Schluss gab es im Namen des Bezirksbürgermeisters Karl-Heinz Graf viele Grüße, der aus terminlichen Gründen leider nicht kommen konnte.

 

Gegen 19 Uhr endete eine schöne Adventsfeier im Gemeindesaal der Anbetungskirche Hassels.

 

 


 

Bodenleitsysteme sind keine Abstellplätze

 

Behindertenbeirat: Akzeptanz in der Bevölkerung hält sich in Grenzen

 

Das Blindenleitsystem ist durch abgestellte Fahrräder unkenntlich. Für blinde und sehbehinderte Menschen, die auf das Leitsystem angewiesen sind, endet hier der Weg.Blindenleitsysteme (Bodenindikatoren) sollen blinden und hochgradig sehbehinderten Menschen ermöglichen, sich sicher und selbständig im öffentlichen Raum, in Gebäuden und an Haltestellen öffentlicher Verkehrsmittel zu bewegen. Die Systeme sind in der Regel so gestaltet, dass sich behinderte Menschen schnell, unkompliziert und ohne fremde Hilfe in der Öffentlichkeit orientieren - und am gesellschaftlichen Leben teilnehmen - können.

 

Zu diesen Leitsystemen gehören neben den taktilen Bodenindikatoren auch tastbare und kontrastreiche Grundrisspläne, taktile Handlaufschilder, Schilder mit Pyramiden- und Brailleschrift sowie taktile Fluchtwegschilder.

 

Leider scheint diese Tatsache bei einem Großteil der nichtbehinderten Menschen noch nicht angekommen zu sein. Deutlich wird dies, wenn man sie fragt, was diese „merkwürdigen“ Noppen und Rillen – die man vermehrt in den Böden des Straßenraumes und zum Beispiel an Haltestellen, Ampeln, Straßeneinmündungen und Zebrastreifen sieht – bedeuten. Von Kunst im Straßenraum über Spielflächen und Haltelinien bis hin zu Abstellflächen reichten die Antworten der Befragten.

 

Das mag wohl auch der Grund sein, warum diese, der Barrierefreiheit behinderter Menschen dienenden Elemente häufig zugeparkt und wenig gepflegt werden. „Oft sind Bodenplatten lückenhaft oder falsch ausgerichtet, sodass man zum Beispiel nicht zum nächsten Bürgersteig, sondern in die Straße hinein geleitet wird. Nicht selten führen sie ins Leere oder zu weitläufig zu einem bestimmten Ziel.

 

Für Norbert Zielonka - der den Sozialverband VdK im Beirat für Menschen mit Behinderung vertritt und Sprecher des „Runden Tischs Verkehr“ (RT) ist - ein Grund mehr, sich bei der letzten Sitzung des Beirates (04.12.2017) mit einer Empfehlung der Mitglieder des RT an die Verwaltung zu wenden.

 

Der 69-jährige stellvertretende Vorsitzende des VdK-Kreisverband Düsseldorf verdeutlichte in seinem Vortrag, dass die herrschenden Missstände bezüglich der Leitsysteme mit dem Behindertengleichstellungsgesetz (BGG § 4 ff.) in Einklang gebracht werden müsse. Zudem sei es wichtig, die Bevölkerung mit Presse-Kampagnen, Veranstaltungen und Flyern zu sensibilisieren, und aufzuzeigen, dass es sich nicht um ein Kavaliersdelikt handele, wenn jemand diese Leitsysteme zuparke und die gesetzmäßig garantierte Barrierefreiheit mobilitätseingeschränkter Menschen im öffentlichen Raum mutwillig oder aus Unwissenheit einschränke. So müsse auch das Ordnungsamt, Verkehrsbehörden und Gartenamt verstärkt Sorge tragen, dass Einrichtungen, die behinderten Menschen zur Orientierung im öffentlichen Raum dienen sollen, überwacht und gepflegt werden. 

 

Kommentar von Peter Ries

 

 

Die Blindenleitsysteme stellen für die betroffenen Menschen die Basis für ihre Mobilität dar. Im öffentlichen Raum bestehen sie im Wesentlichen durch in den Straßenbelag eingebaute tastbare taktile Leitelemente. Oft werden diese Leitsysteme durch abgestellte Fahrzeuge oder Gegenstände unkenntlich gemacht. Behinderte Menschen verlieren dadurch ihre Eigenständigkeit, da sie dann auf fremde Hilfe angewiesen sind. Hier muss die Politik dafür sorgen, dass die Barrierefreiheit gesichert ist; dafür sollte sie alle wirksamen Mittel einsetzen, denn behinderte Menschen sind nicht nur behindert, sondern werden all zu oft behindert.

 

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Info Beirat für Menschen mit Behinderung:

 

Die Mitglieder des Beirats setzen sich ehrenamtlich für die besonderen Bedürfnisse von Menschen mit Behinderung ein. Sie arbeiten überparteilich und sind an keine Weisungen gebunden. Ziel ist es, dass die Belange von Menschen mit Behinderung bei städtischen Entscheidungen berücksichtigt werden und Düsseldorf die Barrierefreiheit im Sinne des Behindertengleichstellungsgesetzes des Landes Nordrhein-Westfalen umsetzt. Der Beirat befasst sich mit vielen Themen, wie zum Beispiel mit der Barrierefreiheit im öffentlichen Nahverkehr, im Wohnungsbau, in Öffentlichkeitsarbeit und Medien oder mit der schulischen Integration von Kindern und Jugendlichen. Er berät dabei unter anderem die Ausschüsse des Rates und die städtischen Ämter. Mehr Infos Hier

 

 


 

 

Ausbildung bei der Stadt Düsseldorf

 

Karriereportal der Landeshauptstadt Düsseldorf: Bewerbungsfrist für Ausbildungsberufe verlängert

 

 

 

Düsseldorf | 25.11.2017 | (sgh) Ziel ist es, einen noch optimaleren Service rund um Deine Bewerbung bei der Landeshauptstadt Düsseldorf anzubieten. Hierzu gehört insbesondere die Beschleunigung des Bewerbungs- und Auswahlverfahrens. Daher besteht die Möglichkeit sich für Ausbildungsberufe online zu bewerben.

 

 

Wenn Du noch eine Ausbildung für das Einstellungsjahr 2018 suchst bist Du auf dem Karriereportal der Landeshauptstadt Düsseldorf genau richtig!

 

Die Bewerbungsfrist wurde in den meisten Berufen bis zum 12. Januar 2018 verlängert. Bis wann Du Deine Bewerbung einreichen kannst, findest Du unter dem Link weiter unten. Wenn Du einen Traumberuf gefunden hast und Dich bewerben willst, geht es am schnellsten über den Online Bewerbungsvordruck auf dem Portal.

 

Sobald Du Dich online beworben hast, erhältst Du die Zugangsdaten für den geschützten Bereich des Karriereportals, in dem Du Deine Bewerbungsdaten prüfen, ändern und den Verlauf Deiner Bewerbung verfolgen kannst.

 

Zusätzliche Hinweise für Menschen mit Behinderung findest Du ebenfalls auf diesem ►►► Portal

 

Also: Ran an den Speck!

 

 

 


 

Weihnachtsmärkte sind beliebt bei Taschendieben

 

So schützen Sie sich gegen Taschendiebe

 

Taschendiebe unterwegsDer Besuch eines Weihnachtsmarkts gehört für viele im Advent einfach mit dazu – leider auch für Taschendiebe. Während die Besucher an den zahlreichen Ständen stöbern oder sich angeregt bei einer Tasse Punsch unterhalten, schlagen die Diebe blitzschnell zu.

 

NRW/Düsseldorf | 21.11.2017 | (sgh). Zwar sank 2016 die Zahl der angezeigten Taschendiebstahlfälle etwas im Vergleich zum Vorjahr – von insgesamt 168.142 (2015) auf 164.771 Fälle (2016). Dafür stieg aber der Schaden von 50,8 Millionen Euro (2015) auf 51,5 Millionen Euro an. Die Polizei gibt hilfreiche Tipps, wie sich Besucherinnen und Besucher vor dem Griff in die Tasche schützen können. Sie sind auf der Klappkarte „Schlauer gegen Klauer!“ kurz zusammengefasst, die bei jeder Polizeidienststelle und im Internet unter www.polizei-beratung.de erhältlich ist.



In den engen Gassen zwischen den Weihnachtsmarktständen ist zum Beispiel der Drängel-Trick sehr beliebt. „Ein Dieb rückt unangenehm dicht an das Opfer heran, bis es sich ärgerlich abwendet und dadurch eine umgehängte Tasche oder die Geldbörse in der Manteltasche quasi „griffbereit“ anbietet“, so Gerhard Klotter, Vorsitzender der Polizeilichen Kriminalprävention der Länder und des Bundes. „Innerhalb weniger Sekunden sind Brieftasche, Kreditkarte oder das Handy verschwunden.“ Dabei laufen die Maschen der Diebe oft nach dem gleichen Schema ab: Einer lenkt das Opfer ab, der Zweite stiehlt die Beute und gibt sie an einen Dritten weiter, der dann verschwindet. Werden die Diebe nicht auf frischer Tat ertappt, sind sie meist nur schwer ausfindig zu machen – zumal die Opfer den Verlust meist erst spät bemerken und die Täter in vielen Fällen nicht beschreiben können.



Taschendiebe lassen sich manchmal schon am typisch suchenden Blick erkennen. Sie meiden den direkten Blickkontakt zum Opfer und schauen eher nach der Beute (z. B. Hand- oder Umhängetasche). Dabei suchen die Diebe gerne die Enge – die Gänge zwischen den Buden auf dem Weihnachtsmarkt bieten sich dazu besonders an. Eine weitere erfolgreiche Masche der Diebe ist, die Kleidung des potenziellen Opfers angeblich versehentlich mit Ketchup, Senf oder einer Flüssigkeit zu beschmutzen. Beim anschließenden Reinigungsversuch lenken sie das Opfer wortreich vom zeitgleichen Diebstahl der Wertsachen ab. 

 

Die Polizei gibt hilfreiche Tipps gegen die Tricks von Taschendieben:

 

  • Nehmen Sie bei einem Bummel über den Weihnachtsmarkt nur so viel Bargeld mit, wie Sie tatsächlich benötigen.
  • Tragen Sie Geld, Zahlungskarten und Papiere immer in verschiedenen, verschlossenen Innentaschen der Kleidung möglichst dicht am Körper.
  • Tragen Sie Hand- und Umhängetaschen immer mit der Verschlussseite zum Körper.
  • Achten Sie gerade in einem Gedränge verstärkt auf Ihre Wertsachen. Werden Sie misstrauisch, wenn Sie plötzlich angerempelt oder „in die Zange“ genommen werden.
  • Notieren Sie niemals Ihre PIN irgendwo im Portemonnaie (schon gar nicht auf der Zahlungskarte).
  • Sollten Ihnen Zahlungskarten abhandengekommen sein, lassen Sie diese sofort für den weiteren Gebrauch sperren, z. B. telefonisch über den bundesweiten Sperr-Notruf 116 116.

 

Die Klappkarte „Schlauer gegen Klauer“ enthält neben den Tipps auch einen Notfallpass zum Heraustrennen mit allen wichtigen Telefon- und Sperrnummern von Debit- und Kreditkarten sowie eine Checkliste mit Sofortmaßnahmen für Opfer und Zeugen, damit diese nach einem Diebstahl richtig reagieren können. Die Klappkarte ist kostenlos bei jeder (Kriminal-)Polizeilichen Beratungsstelle erhältlich oder kann unter   
http://www.polizei-beratung.de/medienangebot/medienangebot-details/detail/23.html heruntergeladen werden.

 

 


 

 

Jetzt auch in Unterbilk: Notinseln für Kinder

 

Vorreiter war zuletzt Garath

 

Düsseldorf/Garath | 16.10.2017 | (sgh) Es freut mich sehr, dass eine gute Sache zum Schutz unserer Kinder sich immer mehr in Düsseldorf ausbreitet und engagierte Menschen sich dafür stark machen“, so Peter Ries, der die Notinseln für Garath und Hellerhof initiierte und einen entsprechenden Beschluss in der Bezirksvertretung 10 herbeiführte, an dem sich alle Parteien beteiligten. Der 60-jährige Kommunalpolitiker und Opa von fünf Enkelchen hatte, nachdem 2016 seine damals 6-jährige Enkelin von einem fremden Mann angesprochen wurde und sie „nach Hause“ fahren wollte, überlegt, was man für etwas mehr Sicherheit der Kinder unternehmen könnte. Bei seinen Recherchen stieß er auf die Stiftung Hänsel + Gretel, die in ganz Deutschland mit Partnern zusammenarbeitet, um Kindern, die sich bedroht fühlen und Hilfe benötigen, einen Zufluchtsort zu bieten.

 

Da die IHK Partner der Stiftung Hänsel + Gretel in Düsseldorf ist, kontaktierte Ries den Stadtteilmarketing-Experten und für die Organisation zuständigen Sven Schulte - das Ergebnis ist ja bekannt. Ries wünscht sich noch mehr „Nachahmer“, wie er sich ausdrückte. Denn der Schutz unserer Kinder sollte alle angehen“.

 

Mittlerweile gibt es in Düsseldorf 84 Notinseln davon 24 in Garath, die man am Logo in den Eingangsbereichen der jeweiligen Geschäfte und Institutionen erkennen kann. Sie signalisieren den Kindern "Wo wir sind, bist Du sicher". Die Anlaufstellen sind verpflichtet, die Sorgen und Nöte hilfesuchender Kinder ernst zu nehmen und ihnen zu helfen.

 

„Im Rahmen eines Rundgangs durch den Stadtteil, in dem sich die Notinseln befinden oder einer Quiz-Rally könnten die Kinder der Kitas und Schulen spielerisch auf die Standorte der Notinseln aufmerksam gemacht werden, damit sie in einer Notsituation auch wissen, wo sie Hilfe finden“, schlägt Ries vor und bedankt sich noch bei den Unterstützern, wie die BIG (Fred Puck) und dem Bürgerverein Hellerhof, sowie bei Verwaltungsstellenleiter Uwe Sandt, die sich am Gelingen der Notinseln beteiligen. 

 


 

Seniorenrat auf der REHACARE 2017. Bild: © P. Ries-von li.: Harald Oehme, Gisela Theuringer, Rainer Kloke, Manfred Wieske und Gregor JungbluthREHACARE 2017

 

Erfolgreicher Abschluss: Seniorenrat am Stand vertreten


Düsseldorf | 07.10.2017 | (pri). Der Seniorenrat (SR) der Landeshauptstadt Düsseldorf beteiligte sich in diesem Jahr erneut an der internationalen Fachmesse REHACARE, um seine Arbeit einer breiten Öffentlichkeit vorzustellen. In der Halle 6 am Stand H36 standen die Seniorenratsmitglieder den Besuchern für Fragen und Informationen zur Verfügung. Wer sich für Seniorenprodukte oder Messethemen interessierte, die die REHACARE speziell für diese Zielgruppe bereithielt, konnte an Messeführungen in kleinen Gruppen teilnehmen.

 

In Düsseldorf leben aktuell rund 145.000 Bürger, die älter als 60 Jahre sind. Der Seniorenrat gibt ihnen eine Stimme und kümmert sich um ihre Anliegen und Sorgen. Bereits seit 1978 besteht das Gremium in Düsseldorf, in das die zehn Stadtbezirke je zwei Mitglieder wählen. Ob es um Gesundheitsfragen geht, um Verkehrs- oder Sicherheitsprobleme oder um Angebote rund um Bildung, Kultur oder Freizeitgestaltung, der Seniorenbeirat steht den älteren Mitbürgern stets mit Rat und Tat zur Seite. Auch das Thema altersgerechtes Wohnen und den Dialog der Generationen und Kulturen zu fördern, hat sich der SR zur Aufgabe gemacht.


„Unsere vielfältigen Angebote werden gut angenommen," berichtet der Vorsitzende des Seniorenrats, Georg Jungbluth. „Die Bürger treten mit ihren Problemen, ihren kleinen und großen Sorgen gerne an uns heran. Für diesen Zweck gibt es in den einzelnen Stadtteilen jeden Monat Bürgersprechstunden. Gemeinsam mit den zuständigen Verwaltungen können wir dann fast immer eine Lösung finden."

 


 

Friedhofsmobil auch für den Südfriedhof

 

Ein "Kind" des Seniorenrates

 

Bereits im Jahre 2012 setzte sich der Seniorenrat dafür ein, dass 2015 per Ratsbeschluss der Düsseldorfer Nordfriedhof mit einem Friedhofsmobil ausgestattet wurde. Das Mobil wurde gerne und oft von älteren und mobilitätseingeschränkten Friedhofsbesuchern angenommen. Für 2018 soll das Angebot auf Antrag des Seniorenbeirates auch auf den 47 Hektar großen Südfriedhof ausgeweitet werden. Die Kosten wurden mit ca. 25.000 Euro beziffert. Die ZWD wird sich mit zwei Fahrer/innen daran beteiligen. Unter anderem wird sich die Bürgerstiftung und der Stadtsparkasse Düsseldorf an den Kosten beteiligen. Die Stadtsparkasse hatte bereits zugesagt, sich mit 10.000 Euro daran zu beteiligen.

 

„Das ist ein weiterer Fortschritt im Bereich der Mobilität älterer Menschen, die ihre Angehörigen auf den oft weitläufigen Friedhofsgeländen besuchen wollen“, so der Vorsitzende des Seniorenrates, Gregor Jungbluth und Manfred Wieske aus Garath pflichtet ihm bei.

 

Die stellvertretende Vorsitzende Ulrike Schneider ist jedoch ein wenig verärgert darüber, dass die Arbeit und die Erfolge des SR zu wenig öffentliche und politische Anerkennung erfahre. So sei es fast unerträglich, wenn sich Politiker – wie in der Vergangenheit geschehen – auf dem Friedhofsmobil als die „Macher“ ablichten ließen oder protokollarisch festhalten lassen,  dass ihre Zustimmung letztlich zum Erfolg führte. „Dadurch entsteht bei der Bevölkerungsgruppe die wir als Seniorenrat vertreten, das falsche Bild über unsere Arbeit. Derartige Verhaltensweisen sind zudem mitverantwortlich dafür, dass die Presseberichterstattung über die Arbeit des SR auf sehr niedrigen Niveau gehalten wird“, so Schneider.

 

Das Friedhofsmobil als Projekt des Gartenamtes und der Zukunftswerkstatt Düsseldorf (ZWD) war 2015 als Pilotprojekt gestartet; es wurde bis 2016 insgesamt 900 Mal eingesetzt.